Das royale Jahr war nicht nur dank Herzogin Meghan turbulent

London - Kindersegen bei den Royals und eine Queen, die auch mit 92 Jahren noch auf dem Thron sitzt. Das britische Königshaus war auch 2018 oft in den Schlagzeilen. Und auch in Zukunft Jahr wird es sicher nicht langweilig.

Das Highlight des royalen Jahres 2018 war ohne Zweifel die Hochzeit von Harry und Meghan.
Das Highlight des royalen Jahres 2018 war ohne Zweifel die Hochzeit von Harry und Meghan.  © Ben Birchall/PA Wire/dpa

Was war nicht alles los in diesem Jahr bei den Royals! Die Heirat zwischen Prinz Harry (34) und Meghan Markle (37) bleibt als Traumhochzeit in Erinnerung. Strahlend blauer Himmel am 19. Mai, eine wunderschöne Braut und ein Bräutigam, der vor Rührung glasige Augen bekam.

Dabei war die Hochzeit im Vorfeld engstirnigen Royalisten ein Dorn im Auge: Mit einer geschiedenen Frau, die afroamerikanische Wurzeln hat und aus keinem Adelsgeschlecht stammt, konnten sich viele Briten nicht anfreunden. Teilweise schlug der 37-Jährigen purer Rassismus entgegen.

Doch bis zur Hochzeit konnte Meghan die meisten Kritiker von sich überzeugen: Royal-Experten lobten ihre herzliche, natürliche Art und den frischen Wind, den sie mitbrachte. Insider meinen, dass sie dabei auch von ihren Erfahrungen als Schauspielerin profitiert.

Fans umarmen, die Autotür selbst zumachen, einfach mal keine Strumpfhose tragen: Was echten Royalisten die Stirn runzeln lässt, das schätzen viele Briten an der Herzogin von Sussex, wie Meghan jetzt offiziell heißt. Viele Herzen fliegen ihr zu.

Harry und Meghan fiebern der Geburt entgegen

Auf ihrer ersten Auslandsreise zeigten sich Harry und Meghan verliebt wie eh und je.
Auf ihrer ersten Auslandsreise zeigten sich Harry und Meghan verliebt wie eh und je.  © Dan Himbrechts/AAP/dpa

Auf der ersten großen Auslandsreise durch mehrere Pazifikstaaten ist das Paar mit Geschenken überhäuft worden; darunter waren Strampler, Schnuller und Rugby-Shirts mit dem Aufdruck "Baby Sussex". Denn Meghan und Harry werden Eltern - im Frühjahr 2019 soll der Nachwuchs zur Welt kommen.

Somit bekommt die 92-jährige Queen noch ein weiteres Urenkelchen. Bereits im vergangenen April wurde Baby Louis geboren, das dritte Kind von Prinz William und Herzogin Kate. Louis' ältere Geschwister - George (5) und Charlotte (3) - waren im Oktober Pagenjunge und Brautjungfer bei der Trauung von Queen-Enkelin Prinzessin Eugenie.

Harry und Meghan wollen Anfang 2019 wegen des Nachwuchses von London ins nahe Windsor ziehen. Nicht nur Platzgründe sollen eine Rolle spielen: Britische Boulevardzeitungen berichten, dass das Verhältnis der beiden zu Prinz William und Kate angespannt sei. Meghan trete zu dominant auf, heißt es.

Ob's stimmt? Derzeit sind beide Paare fast Nachbarn im Kensington-Palast. Bestens ist auf jeden Fall Meghans Verhältnis zu ihrer Mutter Doria Ragland. Möglicherweise, so Gerüchte, wird sie im nächsten Jahr zu ihrer Tochter nach England ziehen.

Die ewige Regentin: 66 Jahre Queen Elizabeth

Seit 66 Jahren ist Queen Elizabeth Königin - immer an ihrer Seite ist Prinz Philip.
Seit 66 Jahren ist Queen Elizabeth Königin - immer an ihrer Seite ist Prinz Philip.  © Str/EPA/dpa

Ganz anders sieht das Verhältnis zu ihrem Vater Thomas Markle aus. Der Rentner machte Geld mit gestellten Paparazzi-Fotos und motzte öffentlich über die Royals, die er mit Scientologen verglich. Die Teilnahme an der Hochzeit sagte er wegen Herzproblemen ab.

Der Senior beschwerte sich, dass er den Kontakt zu seiner Tochter verloren habe. "Die Telefonnummer, die ich angerufen habe, funktioniert nicht mehr", sagte er der "Sun". In US-Medien forderte er sogar ein Treffen mit der Königin.

Doch im Vereinigten Königreich gibt es Wichtigeres: die Sorge um die hochbetagte Königin und ihren Mann Prinz Philip. Der 97-Jährige erscheint kaum noch in der Öffentlichkeit. Doch so schlecht scheint es ihm nicht zu gehen.

Bei der Hochzeit von Eugenie sorgte der Prinzgemahl für eine Überraschung. Er lächelte zweimal die Mutter der Braut an: Herzogin Sarah, besser bekannt als Fergie. Die beiden sollen sich seit Fergies Trennung von Prinz Andrew 1992 nur äußerst frostig begegnet sein.

Thronfolger Prinz Charles muss warten

Die Zeichen stehen also auf Entspannung, jedoch nicht auf Abdankung. Thronfolger Charles - immerhin schon 70 Jahre alt - wird sich wohl noch weiter gedulden müssen, seine Mutter zu beerben. Angeblich wird er aber bereits auf das neue Amt vorbereitet.

So soll Charles Informationen von der Regierung bekommen, die eigentlich nur der Queen vorbehalten sind. Dies sei mit Hilfe eines speziellen Gesetzes möglich (Regency Act), wie die "Daily Mail" berichtete - allerdings ohne klare Quelle.

"Mit 92 weiß die Queen, dass sie nicht ewig weitermachen kann. Und so - reibungslos, diskret und von vielen unbeachtet - findet die Übernahme der Macht direkt vor unseren Augen statt", schreibt das Blatt.

Die Royals der Zukunft: Prinz Charles, umringt von seinen Söhnen und Enkeln.
Die Royals der Zukunft: Prinz Charles, umringt von seinen Söhnen und Enkeln.  © Chris Jackson/Clarence House via Getty Images/AP/d

Mehr zum Thema Promis & Stars:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0