Schwangere bekommt ihr Kind auf der Straße: Jetzt sucht sie eine bestimmte Person

Dieses Foto wurde kurz nach der Geburt geschossen.
Dieses Foto wurde kurz nach der Geburt geschossen.

London - Bereits vor einem Jahr wurde Lizzie Hines aus London mitten auf dem Gehweg Mutter eines kleinen Sohnes. Jetzt suchte sie auf Facebook nach einer für sie fremden Person, die sich damals rührend um sie kümmerte.

Alles begann im Dezember letzten Jahres. Lizzie und ihr Mann waren wegen der starken Wehen auf dem Weg ins Krankenhaus, doch dort wurde sie abgewiesen und wieder nach Hause geschickt, wie das "Buzzfeed"-Magazin berichtet.

Eine halbe Stunde danach wurde der kleine Louis geboren, aber eben nicht im Krankenhaus, sondern auf einer Straße. Einige Passanten kümmerten sich um die Frau.

Auf Facebook postete Lizzie jetzt eine für sie wichtige Herzensangelegenheit. "An die Person, die ihren Schal an einem kalten Tag einem Fremden gegeben hat und mein süßes Baby Louis eingewickelt hat, ich frage mich, ob ich dich finden kann?"

Denn obwohl es ein Foto, nur wenige Minuten nach der Geburt, mit der Frau gibt, wusste Lizzie bis dato nicht, wer die Frau ist. Aber auch bei den anderen Passanten bedankte sie sich für ihren Einsatz. "Jemand Besonderes besorgte einen Rollstuhl. Jemand anderes Besonderes - ein Doktor außer Dienst - bahnte sich durch die Menge und erklärte das Baby für gesund."

Der kleine Louis wurde auf dem Fußweg geboren.
Der kleine Louis wurde auf dem Fußweg geboren.

Auch später, als die Eltern dann endlich in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, besuchten sie einige Passanten dort. Doch am wichtigsten ist es ihr, die Besitzerin des Schals wiederzufinden. Vor allem weil der kleine Louis noch immer mit diesem besonderen Schal eingewickelt wird. Also bat sie ihre Facebook-Freunde den Aufruf zu teilen. Schnell verbreitete sich der Beitrag über 1000 Mal.

Und siehe da, die Aktion hatte großen Erfolg. Denn zwei Tage später fand man dann tatsächlich die Schal-Besitzerin: Yasika Moorthy. Eine Freundin markierte sie unter dem Foto.

Auf Facebook schreibt Moorthy: "Wörter können nicht beschreiben, wie viele Emotionen mich durchfluten, wenn ich diesen Post sehe. An diesem Tag, als ich das Schreien hörte, dachte ich zunächst, jemand wurde überfallen oder so, aber dann wurde ich Zeugin, wie ein wunderbares Baby geboren wurde."

Für sie ist es besonders berührend, dass der kleine Louis auch ein Jahr später immer noch in ihrem Schal eingewickelt wird. Jetzt wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie den Louis und ihren Schal auch mal in den Armen halten wird.


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