Jugendlicher schubst Kind (6) aus 10. Stock: So tapfer kämpft sich der Junge ins Leben zurück

London - Ein kleiner Junge, der im Sommer gewaltsam von einer Aussichtsplattform der Londoner Tate Modern gestürzt worden ist (TAG24 berichtete), macht nach Angaben seiner Angehörigen kleine Fortschritte.

Polizisten stehen auf der Aussichtsplattform des Museums Tate Modern, nachdem der Junge in die Tiefe geschubst wurde.
Polizisten stehen auf der Aussichtsplattform des Museums Tate Modern, nachdem der Junge in die Tiefe geschubst wurde.  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Das war am Sonntag auf der Fundraising-Webseite für die Familie aus Frankreich zu lesen, die während des Vorfalls in London Urlaub gemacht hatte.

Der damals Sechsjährige wurde von einem Fremden vom zehnten Stock des Gebäudes geworfen und erlitt Knochenbrüche an der Wirbelsäule, den Armen und Beinen sowie eine Gehirnblutung.

"Wir können ihn jetzt in einem Rollstuhl nach draußen bringen, damit er frische Luft atmen kann. Es ermüdet ihn, aber er mag es natürlich sehr", berichtete die Familie, die den Jungen nur "unseren kleinen Ritter" nennt.

Er lächele viel. Sogar seine Beine könne er ein klitzekleines bisschen bewegen. "Seit heute kann er sogar richtige Küsse geben."

Ein 18-jähriger Mann muss sich wegen der Tat vor Gericht verantworten. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen.

Auf der Fundraising-Webseite für das Opfer und seine Familie sind bereits mehr als 140.000 Euro zusammengekommen.

Das Tate-Modern-Museum in London.
Das Tate-Modern-Museum in London.  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Titelfoto: Yui Mok/PA Wire/dpa


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