Zwölf Festnahmen nach Terroranschlag von London

Die Polizei hat am Sonntag 12 Menschen festgenommen.
Die Polizei hat am Sonntag 12 Menschen festgenommen.  © DPA

London - Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von London (Tag24 berichtete) sind zwölf Menschen festgenommen worden.

Die Zugriffe seien im Osten der britischen Hauptstadt erfolgt, teilte die Polizei in London am Sonntag mit. Außerdem seien noch Hausdurchsuchungen im Gange. Zuvor hatte bereits der Nachrichtensender Sky News von Festnahmen berichtet.

Bei den Angriffen auf der London Bridge und dem Borough Market hatten die Angreifer am Samstagabend mindestens sieben Menschen getötet. Etwa 50 Menschen wurden verletzt. Insgesamt drei Täter wurden von der Polizei erschossen.

Laut neuesten Angaben der Behörden sind unter den Schwerverletzten auch zwei Polizeibeamte. Zu dem jüngsten Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Jedoch verwies die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group darauf, dass Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag in ihren Foren und Chat-Kanälen feierten und den IS hinter der Tat vermuteten.

Am Donnerstag wählen die Briten ein neues Parlament. Wegen des Anschlags setzten fast alle Parteien ihren Wahlkampf aus, nur die rechtspopulistische Ukip-Partei schloss sich dem nicht an. International löste das Attentat Bestürzung aus.

Trotz den Ereignissen von London sollte das geplante Benefizkonzert der US-Sängerin Ariana Grande für die Terroropfer von Manchester am Abend stattfinden. Das gab die Polizei der nordenglischen Stadt über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. Neben dem Konzert mit riesigem Staraufgebot gebe es noch eine weitere größere Veranstaltung, die ebenfalls stattfinden werde. Für beide Ereignisse werde es zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen geben.

Polizisten führen in London eine Frau ab, die im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in London festgenommen wurde.
Polizisten führen in London eine Frau ab, die im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in London festgenommen wurde.  © DPA
Eine weitere Frau, die festgenommen wurde.
Eine weitere Frau, die festgenommen wurde.  © DPA

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