Mann wird 300 Mal von U-Bahn überfahren

London – Ein Horror-Szenario spielte sich auf den Gleisen der Londoner U-Bahn ab. Auf der Piccadilly Line war einem Zugführer aufgefallen, dass zwischen den Stationen Holborn und Russell Square etwas im Gleisbett liegt.

Auf einer Strecke der Londoner U-Bahn lag mehr als 14 Stunden einen menschliche Leiche.
Auf einer Strecke der Londoner U-Bahn lag mehr als 14 Stunden einen menschliche Leiche.  © DPA

Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich der Zwischenfall bereits am 29. Dezember des vergangenen Jahres.

Laut The Sun wurde damals ein Arbeiter zu der Stelle geschickt. Der teilte daraufhin mit, es würde ein toter Fuchs an den Gleisen liegen.

Mit dieser Information gab sich die Betreibergesellschaft der U-Bahn zufrieden, obwohl in diesem Bereich der Stadt seit 15 Jahren kein Fuchs mehr in U-Bahn-Nähe gesehen wurde.

Nach 14 Stunden wurde doch noch die britische Transportpolizei informiert. Die schaute daraufhin an der Stelle vorbei und machte einen schrecklichen Fund. Es handelte sich um keinen Fuchs, sondern eine menschliche Leiche.

Sie hatte seit mindestens 14 Stunden dort gelegen. Pro Stunde fahren 26 Züge über die Stelle, damit wurde die Person vermutlich mehr als 300 Mal überfahren.

Bei der Leiche soll es sich um einen 47 Jahre alten Mann handeln. Die genauen Todesumstände wurden bislang nicht geklärt, die Ermittler gehen aber nach Stand der Dinge von einem Suizid aus.

Titelfoto: DPA


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