Betrunkener Vater sticht mit Messer auf Frau und beide Söhne ein

Lonsee - Ein Mann soll im Alb-Donau-Kreis seine Ehefrau und die beiden 17 und 20 Jahre alten Söhne mit einem Messer schwer verletzt haben.

Der Vater wurde von der Polizei festgenommen und war den Angaben zufolge "erkennbar betrunken".
Der Vater wurde von der Polizei festgenommen und war den Angaben zufolge "erkennbar betrunken".  © Montage: Andrey Bortnikov/123rf, dpa

Zeugen hatten am Mittwochabend einen Streit auf offener Straße in der Gemeinde Lonsee gemeldet und den 49-jährigen Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte festgehalten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die 46-jährige Mutter und ihre Söhne wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge bestand keine Lebensgefahr.

Der Ehemann wurde festgenommen, er war den Angaben zufolge "erkennbar betrunken". In der Nähe des Einsatzortes stellten Polizisten ein Messer sicher, bei dem es sich wohl um die Tatwaffe handelt. Weitere Hintergründe zur Tat wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Ob der Mann einem Haftrichter vorgeführt wird, sollte noch geprüft werden.

Update: 17.40 Uhr

49-Jähriger in U-Haft

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, wurde gegen den 49 Jahre alten Mann Haftbefehl erlassen, er sitzt in U-Haft.

Die Verletzten befinden sich demnach noch immer in Kliniken. Sie seien jedoch außer Lebensgefahr. Kurz vor 19 Uhr war eine Auseinandersetzung auf einer Straße in Lonsee gemeldet worden. Einer der Beteiligten habe ein Messer, andere seien verletzt.

Zeugen hielten den mutmaßlichen Angreifer fest, bis die Polizei ihn übernahm. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten, eine 46-Jährige und die beiden 17 und 20 Jahre alten Söhne. Sie kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Die Polizei fand in der Nähe ein Messer.

Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass der 49-jährige Vater die Frau und die Söhne damit schwer verletzt hat. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Auseinandersetzung dauern derzeit noch an.

Titelfoto: Montage: Andrey Bortnikov/123rf, dpa

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