Teenager wird von Auto angefahren und freut sich, wer hinterm Steuer sitzt

Los Angeles - Für den US-Amerikaner Leo Marenghi (19) verlief der vergangene Dienstag anders als erwartet, und das in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur, dass er angefahren wurde - auch von wem war eine Überraschung.

Ashton Kutcher (40) hatte noch mal Glück im Unglück.
Ashton Kutcher (40) hatte noch mal Glück im Unglück.  © DPA

Der 19-jährige Babysitter war gerade mit seinem Roller auf dem Weg, um ein paar Kinder von der Schule in Los Angeles abzuholen, als es plötzlich rumste. Nahe der Sunset Bronson Studios wurde der junge Mann von einem schwarzen Tesla gerammt und fiel zu Boden.

Als er sich berappelte, konnte Marenghi kaum glauben, wer da aus dem Auto ausgestiegen war, um nach ihm zu sehen: kein Geringerer als Hollywood-Star Ashton Kutcher!

"Er sagte: 'Geht es dir gut? Es tut mir so leid!' Und ich sagte: 'Ja, es geht mir gut, aber bist du Ashton Kutcher? Darf ich mit dir ein Foto machen?'", erinnert sich der 19-Jährige gegenüber "ET Online".

Dieser Bitte kam Kutcher nach dem Schreck natürlich gerne nach, wie Marenghi weiter berichtet. "Es fühlte sich an, als wäre ich einfach gestolpert und gefallen, und da war eine Sicherheitsfrau, also ließ ich sie das Foto machen. Dann war's das, und ich sagte nur: 'OK, einen schönen Tag noch!'"

Doch so leicht habe Kutcher ihn nicht gehen lassen wollen und noch einmal nachgefragt, ob auch wirklich alles in Ordnung sei. "Ich glaube, er war schockiert, dass Fotos alles waren, was ich wollte", sagt Marenghi. Doch außer ein paar Kratzern am Knie und leichten Prellungen an Rücken und Schulter habe er sich bei dem Unfall nicht ernsthaft verletzt.

Daher plane der Teenager auch nicht, Kutcher in irgendeiner Art und Weise zu verklagen oder zu "verfolgen". Er sei immer noch ein großer Fan. "Ich habe ihn bei 'Two and a Half Men' verfolgt. Es war wirklich cool, ihn zu treffen. Schon als kleines Kind war ich ein Fan, als er bei 'Im Dutzend billiger' spielte."

Nun kann Marenghi also von sich behaupten, seinem Kindheitsidol einmal die Hand geschüttelt zu haben. Auch wenn er sich dafür womöglich andere Umstände gewünscht hätte als einen Autounfall.


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