Wegen Spacey-Skandal: Netflix stellt "House of Cards" ein

Kevin Spacey (re.) outet sich als schwul und wird verdächtigt, Anthony Rapp (li.) als 14-Jährigen missbraucht zu haben.
Kevin Spacey (re.) outet sich als schwul und wird verdächtigt, Anthony Rapp (li.) als 14-Jährigen missbraucht zu haben.

Los Angeles - Am Montag wurde Kevin Spacey (58) von dem Schauspieler Anthony Rapp (46, "A Beautiful Mind", "Star Trek: Discovery") beschuldigt, ihn sexuell belästigt zu haben, als dieser 14 Jahre alt war (TAG24 berichtete).

Noch am Montag reagierte der Streaming-Dienst Netflix und setzte die mega-erfolgreiche Serie "House of Cards" mit Kevin Spacey in der Hauptrolle überraschend ab!

Somit ist nach 6 Staffeln Schluss! Das berichten verschiedene Medien, wie zum Beispiel die "Welt" oder der Hollywood-Reporter.

In der Erklärung von Netflix heißt es demnach:

"Media Rights Capital und Netflix sind zutiefst erschüttert über die Nachrichten der letzten Nacht bezüglich Kevin Spacey..."

Und weiter: "...Als Reaktion auf die Enthüllungen der vergangenen Nacht sind Vertreter unserer beiden Firmen heute Nachmittag in Baltimore eingetroffen, um sich mit unseren Schauspielern und der Crew zu treffen und um sicherzustellen, dass sie sich weiterhin sicher und unterstützt fühlen. Wie zuvor geplant arbeitet Kevin Spacey zurzeit nicht am Set."

Kam Netflix der Skandal vielleicht nicht ganz ungelegen? Es wird gemunkelt, dass es bereits seit diesem Sommer Überlegungen gab die Serie abzusetzen.

Kevin Spacey als US-Präsident Frank Underwood.
Kevin Spacey als US-Präsident Frank Underwood.  © David Giesbrecht/Sky/dpa

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