Umwelt-Influencerin wird mit Hass überschüttet und dieser Promi macht mit

Hamburg/Berlin - Mit einer Bitte hat sich die Influencerin Louisa Dellert vor ein paar Tagen keine Freunde gemacht (TAG24 berichtete): Die 29-Jährige bat ihre Follower um Geld, seitdem kann sie sich vor Hass-Kommentaren kaum noch retten.

Louise Dellert setzt sich bei Instagram für eine bessere Umweltpolitik ein.
Louise Dellert setzt sich bei Instagram für eine bessere Umweltpolitik ein.  © Montage: Screenshot Instagram/louisadellert

Louisa hatte einen Aufruf an ihre Fans veröffentlicht, der inzwischen aber wieder gelöscht wurde. "Ich hatte wirklich Angst, dieses Video zu veröffentlichen", begann Louisa Dellert darin ihre Bitte.

Um ihre Miete weiter bezahlen zu können, habe sie ein Paypal-Konto eingerichtet, auf dem ihre Fans ihr Geld überweisen könnten.

"Ich habe Euch letztens schon mal gesagt, dass ich als Influencerin nicht wirklich Geld verdiene", so Louisa weiter, die sich bei Instagram als "Aktivistin für das Gute" präsentiert und rund 380.000 Follower hat.

Sofort begannen heiße Diskussionen in dem sozialen Netzwerk, die schnell in einen regelrechten Shitstorm umschlugen. Der 29-Jährigen wurde vorgeworfen, sich ihr Hobby finanzieren zu lassen und sich vor "richtiger" Arbeit zu drücken.

Doch Louisa versprach, transparent mit den gespendeten Geldern umzugehen. Ihren Angaben zufolge kamen in kürzester Zeit 7.300 Euro zusammen, von denen sie sich eine BahnCard100 kaufen werde "mit welcher ich ausschließlich zu Terminen fahre wie Schulbesuche, Recherchearbeiten oder Interviews wie z.B. mit der Verpackungsindustrie."

"Parallel habe ich weiterhin meine BahnCard 50 für private Reisen", versichert die 29-Jährige.

Auch BTN-Star Jan Leyk mischt sich ein

Auch Jan Leyk mischte sich in die Diskussion mit ein.
Auch Jan Leyk mischte sich in die Diskussion mit ein.  © Screenshot Instagram/jan_leyk_official

Nach dieser Erklärung schaltete sich auch ein Prominenter in die Diskussion ein.

"Wer da Geld gespendet hat, der muss auch komplett die Kontrolle über sein Leben verloren haben", schreibt Jan Leyk, Ex-Darsteller der RTL2-Serie "Berlin Tag und Nacht". "Aber das mit der Bahncard passt wieder super. Steuergeld zurück zum Staat, dass nenne ich mal politisch korrekt!!! 🙌🏼🤦🏻‍♂️"

Louisa kontert: "Hi Jan! Ich finde es mega schade, dass du das schreibst, weil ich eigentlich von dir und deinen Positionierungen oft voll viel halte (...). Du fragst deine Follower oft, ob sie deine Single kaufen. Damit verdienst du Geld. Das ist super legitim."

Jetzt hat sich Louisa Dellert zu einem weiteren radikalen Schritt entschieden: In ihrem letzten Post verabschiedete sie sich für ein paar Tage von ihren Fans.

"Ihr Lieben, ich bin jetzt erstmal ein paar Tage 'offline'." Für so manch einen mag auch das komisch klingen, nachdem ihr von vielen Fans Geld überwiesen wurde.

Doch Louisa beruhigt: "Nein, ich brenne nicht mit dem Geld durch. Ich brauche nur mal ein paar echte Menschen um mich herum."

Die 29-Jährige kann die Hasskommentare auf ihrem Account offenbar nicht mehr ertragen. Ihre vorläufige Verabschiedung von Instagram stellte sie neben einen Screenshot einer Privatnachricht.

Der unbekannte Verfasser wünschte der Influencerin "das schlechteste von ganzem Herzen (...). Fahr mal mehr E-Roller, vielleicht brichst du dir was."

Titelfoto: Montage: Screenshot Instagram/louisadellert

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