Polizist spürt vermisstes Mädchen (13) auf: Doch was er ihr dann antut, ist unbegreiflich

Lowell (North Carolina) - Ein Polizist aus der US-Kleinstadt Lowell spürte 2015 eine vermisste Dreizehnjährige auf und brachte sie ordnungsgemäß zurück zu ihren Eltern. Doch dann bat James B. (53) darum als Mentor der Dreizehnjährigen fungieren zu dürfen und ein schreckliches Verbrechen nahm seinen Lauf.

James B. (53) nutzte das Vertrauen des Mädchens (13) gnadenlos aus.
James B. (53) nutzte das Vertrauen des Mädchens (13) gnadenlos aus.  © GASTON COUNTY JAIL

In seiner Uniform soll der heutige Ex-Cop das Mädchen mehrere Male während der Arbeitszeit in seinem Dienstwagen vergewaltigt haben. Dann wurde die Schülerin im Alter von vierzehn Jahren sogar schwanger. Als die Mutter des Opfers davon erfuhr, flogen die grausamen Taten des heute 53-Jährigen auf.

Der verheiratete Familienvater bekannte sich 2017 der Vergewaltigung einer Minderjährigen für schuldig und wanderte für zwölf Jahre ins Gefängnis. Jetzt verklagt die Familie der Teenager-Mutter James B. auf Schadenersatz, berichtet die "SUN".

Der Rechtsanwalt der Familie, Brad Smith, glaubt nämlich, dass das Verbrechen hätte verhindert werden können. Die Klage, die er diese Woche vor dem Bundesgericht einreichte, schließt auch den Polizeichef von Lowell, Scott Bates und die Stadt Lowell selbst mit ein.

Nach Meinung von Smith waren die pädophilen Neigungen von James B. an seinem Arbeitsplatz bekannt. Sogar von den sexuellen Kontakten, mit der damals Dreizehnjährigen, sollen einige gewusst haben.

Doch die Stadt und der Polizeichef bestreiten diese Vorwürfe vehement.

Rechtsanwalt Brad Smith erhebt schwere Vorwürfe

Die Dreizehnjährige muss durch die Hölle gegangen sein (Symbolbild).
Die Dreizehnjährige muss durch die Hölle gegangen sein (Symbolbild).  © 123RF

Rechtsanwalt Smith sagte laut "SUN": "Aus meinem Verständnis bekannte sich B. schuldig, diese Minderjährige sexuell missbraucht zu haben und dieser Vorfall beinhaltete einen einzigen sexuellen Kontakt, der außerhalb des Dienstes stattfand und nichts mit seiner Beschäftigung zu tun hatte."

In der Klage wird jedoch behauptet, dass mehrere sexuelle Begegnungen zwischen dem damaligen Polizeibeamten und dem Mädchen stattfanden, eben auch im Streifenwagen von James B. - während seines Dienstes.

Die Familie des Opfers will außerdem eine finanzielle Entschädigung einklagen. So wollen die Eltern der jungen Mutter, dass James B. für die Krankenhauskosten seines Sohnes und weitere Kosten bis zu dessen Volljährigkeit aufkommt.

Bis es zu einer Entscheidung kommt, könnte es noch lange dauern. Der Fall kann vermutlich erst 2020 vor das US-Bundesgericht gehen.

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