Todes-Drama auf "Fusion"-Festival: Ein Fall für die Rechtsmedizin?

Lärz/Neubrandenburg - Nach dem Tod eines Mannes beim "Fusion"-Festival in Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) prüft die Staatsanwaltschaft eine Obduktion der Leiche.

Rund 70.000 Besucher feierten die letzten Tage in Lärz.
Rund 70.000 Besucher feierten die letzten Tage in Lärz.

Eine Sprecherin der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft erklärte am Montag, es werde derzeit geprüft, ob eine solche rechtsmedizinische Untersuchung angeordnet werde, um die genaue Todesursache herauszufinden. Die Ermittlungen dazu liefen noch.

Der 28 Jahre alte Mann aus Mainz (Rheinland-Pfalz) war am Sonntag tot in einem Zelt auf dem "Fusion"-Gelände gefunden worden (TAG24 berichtete).

Ob der Mann beim Festival allein in dem Zelt lebte, war zunächst unklar. Er sei mit Freunden nach Lärz gekommen, hieß es.

Rettungskräfte und ein Notarzt hätten nur noch den Tod des Mannes feststellen können, hatte die Polizei mitgeteilt. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es bisher nicht.

Auf dem alternativen Musik- und Kulturfestival "Fusion" hatten von Mittwoch bis Sonntag rund 70.000 Gäste gefeiert.

Ein junger Mann ist auf dem "Fusion"-Festival ums Leben gekommen.
Ein junger Mann ist auf dem "Fusion"-Festival ums Leben gekommen.  © DPA

Mehr zum Thema Berlin Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0