Luan darf bleiben! Vorerst Bleiberecht für ein Jahr

Zumindest seinen Schulabschluss darf Luan in Leipzig machen. (Symbolbild).
Zumindest seinen Schulabschluss darf Luan in Leipzig machen. (Symbolbild).  © DPA

Leipzig - Luan darf noch mindestens ein Jahr in Deutschland bleiben! Das hat nun das Sächsische Innenministerium entschieden.

Der 18 Jahre alte Luan Zejneli ist im Februar diesen Jahres durch eine Petition seines Mitschülers bekannt geworden. Sein Freund Benjamin Heinsohn sowie weitere Schüler des Max-Klinger-Gymnasiums wollten verhindern, dass der Kosovare in seine Heimat abgeschoben wird (TAG24 berichtete). Offenbar mit Erfolg!

Denn nach einer deutschlandweiten Entrüstungswelle kam der Fall vor die sächsische Härtefallkommission. Diese entschied im Mai, dass der gut integrierte Luan vorerst in Deutschland bleiben darf. Doch das letzte Wort hatte das Sächsische Innenministerium!

Wie die "Leipziger Volkszeitung" nun berichtet, gab dieses nun endlich grünes Licht. Luans Engagement, seine guten schulischen Leistungen und die geglückte Integration in den Klassenverband seien letztendlich ausschlaggebend für das Urteil gewesen.

Das Bleiberecht gilt jedoch nur, bis der 18-Jährige seine schulische Laufbahn beendet hat. Das könnte bereits im Sommer 2018 der Fall sein. Danach werden Bemühungen angestrebt, Luans Bleiberecht zu entfristen.

Sollte er ein dauerhaftes Bleiberecht bekommen, möchte der Schüler gern eine Ausbildung machen oder ein Studium aufnehmen.


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