Unglaublich! Frau (27) gibt vor an Krebs zu leiden, doch es wird noch dreister

Townsville (Australien) - Die Geschichte einer Australierin ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten: Lucy Wieland behauptete eiskalt, sie leide an Eierstockkrebs. Doch das ist noch längst nicht alles.

Eine Australierin gab monatelang vor, an einer schweren Krankheit zu leiden. (Symbolbild)
Eine Australierin gab monatelang vor, an einer schweren Krankheit zu leiden. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

Wie das Online-Nachrichtenmagazin "abc.net.au" berichtet, inszenierte die 27-Jährige ihre schwere Erkrankung vor allem in den sozialen Medien und ihrem Blog.

Auf Instagram postete sie regelmäßig Fotos von sich, auf denen sie sich blass, erschöpft und mit Gehhilfe präsentierte. Ihre dunklen Haare hatte sie kurz geschnitten und trug des Öfteren eine Mütze, um ihre Frisur zu verstecken. Monatelang schrieb sie auf ihrem eigenen Blog über die vermeintlichen Leiden ihrer Erkrankung.

Besonders dreist: Die 27-Jährige richtete sich sogar eine eigene Spendenseite auf "GoFundMe" ein. Dort kamen um die 55.000 Dollar (umgerechnet knapp 48.280 Euro) Spenden zusammen!

Bei der realitätsgetreuen Darstellung ihres angeblichen Eierstockkrebses schienen einige Details jedoch nicht wirklich glaubhaft. Denn irgendwann entdeckte ein User lauter kleiner Widersprüche in ihren Berichten, sodass dieser die Polizei alarmierte.

Die Untersuchungen der Polizei deckten letztendlich die ganzen Lügen und erfundenen Geschichten auf. Die Frau musste bereits vor Gericht treten. Ein endgültiges Urteil ist noch nicht gefallen, der Prozess wird erst im Dezember fortgesetzt.

Mittlerweile wurde sowohl das Instagram-Profil als auch der persönliche Blog von Lucy Wieland gelöscht. Die Spendenseite musste die Australierin sperren, das Geld wurde allen Spendern zurückerstattet.

Titelfoto: 123RF/Symbolbild

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