Typ hatte Messer, Macheten und weitere Waffen: SEK-Einsatz in Ludwigsburg!

Ludwigsburg - SEK-Einsatz in der Nacht auf Dienstag in Ludwigsburg!

SEK-Beamte bereiten sich auf den Einsatz vor.
SEK-Beamte bereiten sich auf den Einsatz vor.  © SDMG

Laut Informationen, die TAG24 vorliegen, soll das Spezialeinsatzkommando am späten Montagabend in der Solitudeallee aktiv geworden sein.

Ein Sprecher der Polizei bestätigte unserer Redaktion am Morgen: "Es gab einen gemeinsamen Einsatz unserer Beamten mit dem SEK, eine Person wurde in Gewahrsam genommen."

Gegen Mitternacht sollen laut Sprecher die Handschellen geklickt haben. Weitere Details zu dem Einsatz konnte er zunächst nicht nennen. Auch Informationen, wonach es sich bei dem Festgenommenen um einen Mann handele, der in der Wohnung randaliert haben soll, konnte die Polizei zunächst nicht kommentieren.

Jedoch stellte der Sprecher klar: "Es lag keine schwere Straftat vor. Auch bestand keinerlei Gefahr für die Bevölkerung."

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UPDATE: Beziehungsstreit und Selbstmord-Gedanken

Mittlerweile liegen weitere Informationen vor. Laut Polizei war dem Einsatz ein Streit vorausgegangen: Ein 31-Jähriger geriet mit seiner 22 Jahre alten Freundin aneinander. Grund dafür: die bevorstehende Trennung.

"Nachdem der 31-Jährige zu randalieren begann und Suizidgedanken äußerte, verließ die junge Frau die Wohnung und alarmierte die Polizei", heißt es in einer Mitteilung. Dabei erhielten die Einsatzkräfte laut Polizeiangaben auch den Hinweis, dass der Randalierer im Besitz von Waffen oder gefährlichen Gegenständen sein könnte.

Gegen 21.25 Uhr wurde die Wohnung darum mit Unterstützung des SEK betreten. Der 31-Jährige wurde dabei widerstandlos festgenommen und im Anschluss in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Was die Waffen angeht, war der Hinweis offenbar völlig richtig: "In seiner Wohnung stellten die Beamten neben mehreren Messern, Macheten und Schwertern auch Schreckschuss- und Softairwaffen sowie eine Armbrust sicher."

Die Ermittlungen zu möglichen waffenrechtlichen Verstößen dauern an.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand in der Nacht nicht, sagte ein Polizeisprecher gegenüber TAG24.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand in der Nacht nicht, sagte ein Polizeisprecher gegenüber TAG24.  © SDMG

Titelfoto: SDMG

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