Ist das noch Spaß oder schon Tierquälerei?

Im Ponykarussel gehen die Tiere meist stundenlang im Kreis. (Symbolbild)
Im Ponykarussel gehen die Tiere meist stundenlang im Kreis. (Symbolbild)  © DPA

Lübbecke - Heute ist Tag des Welttierschutzes! Da gibt es doch keinen besseren Zeitpunkt, um auf eine Petition im Namen des Tierschutzes aufmerksam zu machen.

Gerichtet ist diese Petition an Frank Haberbosch, den Bürgermeister von Lübbecke. Über 1200 Unterschriften hat Nicole Zeisler bereits gesammelt.

Sie beklagt dabei vor allem die tägliche Arbeit der Tiere: "Leider ist es so, dass die Pferde stundenlang im Kreis gehen, oft in der immer gleichen Richtung, teils bei brütender Hitze ohne Abkühlung und bei tosendem Lärm. Dies ist Realität."

Familie Kaiser aus Herford, die auch die Tiere auf dem Blasheimer Markt betreut, musste das Ponyreiten in Neumarkt nach Streitigkeiten mit PETA bereits absagen. 

Zeisler sieht sich deshalb in ihrer Forderung bestätigt: "In vielen Städten ist daher ein solches 'Ponykarussell' bereits verboten worden, schade, dass Lübbecke hier noch nicht mitgezogen hat, sondern bis heute seine konservative Haltung behält."

Gleichzeitig betont sie aber auch: "Wir möchten sicherlich nicht den Betreiber schädigen, aber eine solche Attraktion ist in Zeiten, in denen Tierschutz ein großes Thema ist, nicht mehr zeitgemäß."

Die Petition läuft noch bis Anfang November. Danach wird sich zeigen, ob Zeisler mit ihrem Kampf für den Tierschutz Erfolg hat.

Titelfoto: DPA


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