Eiswurf! Müssen Autofahrer einen Bogen um Windräder machen?

Windräder wirbeln größere Mengen Eis durch die Gegend (Symbolbild).
Windräder wirbeln größere Mengen Eis durch die Gegend (Symbolbild).

Lübben / Goyatz - Das Winterwetter birgt einige Gefahren für den Straßenverkehr. Schnee behindert die Sicht der Autofahrer, Eis und Glätte machen die Straßen rutschig und das allmählich einsetzende Tauwetter bringt neuerliche Hindernisse für Pkws und deren Insassen mit sich.

So wurde an der B210 im Spreewald ein Schild installiert, auf dem "Vorsicht Eiswurf" geschrieben steht, berichtet die Lausitzer Rundschau.

Doch woher kommen die durch die Luft gewirbelten Eismengen? Nach Informationen der Zeitung wurden diese von Windrädern auf die Straße geworfen.

Der Eiswurf soll regelrecht massiv gewesen sein. Gerade so, als wäre eine komplette Ladung im Straßengraben ausgekippt worden.

Eine Sprecherin des Unternehmens, das die Windkraftanlagen betreibt, soll betont haben, dass bisher keine Schäden durch den Eiswurf von Windrädern bekannt seien. Die Gefahr, dass Eis von größeren Objekten herabfalle, bestünde bei anderen Bauwerken und Gebäuden ebenso.

Die Hinweisschilder für Autofahrer stünden dennoch nicht ohne Grund an der besagten Stelle. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein und sich auf herunterfallende Eis-Gegenstände gefasst machen. Noch besser sei es, einen Bogen um die gefährlichen Stellen zu machen.

Weil Windräder Eisbrocken auf die Straße warfen, wurden diese 2014 in Pegnitz in Oberbayern sogar eine Zeit lang abgeschaltet, berichtet Nordbayern.de.

Soweit ist es in diesem Jahr aber zum Glück noch nicht gekommen.


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