20-Jährige gefesselt in Straßengraben gefunden: Jetzt spricht das Opfer

Lübeck – Im Fall der Studentin, die am Samstag gefesselt und geknebelt in einem Straßengraben in der Nähe von Lübeck gefunden worden war, hat die 20-Jährige nun zum ersten Mal ausgesagt.

Oberstaatsanwältin Ulla Hingst äußerte sich bislang nicht zum Inhalt der Aussage.
Oberstaatsanwältin Ulla Hingst äußerte sich bislang nicht zum Inhalt der Aussage.  © dpa/Markus Scholz

Sie habe einige Angaben dazu machen können, was zwischen dem Verlassen der Veranstaltung in der Lübecker Einsiedelstraße und ihrem Auffinden in der Feldmark bei Mönkhagen geschehen sei, sagte die Pressesprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ulla Hingst, am Dienstag.

Angaben zum Inhalt der Aussagen machte sie nicht, um die daraus resultierenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Die Studentin war am Sonnabendmorgen gefesselt und geknebelt an einem Knick bei Mönkhagen im Kreis Segeberg gefunden worden (TAG24 berichtete). Daran, wie sie dort hingekommen war, konnte sie sich nach Polizeiangaben nicht erinnern.

Sie hatte am Freitagabend eine Party in einem Lübecker Veranstaltungszentrum besucht. Die Ermittler werten nach Angaben der Staatsanwaltschaft derzeit das Videomaterial der Veranstaltung aus.

Eine toxikologische Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, ob die Frau möglicherweise mit sogenannten K.o.-Tropfen betäubt wurde. Mit einem Ergebnis ist nach Angaben Hingsts erst in der nächsten Woche zu rechnen.

Im Fall der Studentin ermittelt nun die Polizei. (Symbolbild)
Im Fall der Studentin ermittelt nun die Polizei. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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