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Vierter Ort evakuiert: Feuerwehr geht bei Waldbrand das Wasser aus

Löscharbeiten bei Lübtheen gehen weiter

Vier Dörfer sind evakuiert, der Waldbrand bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern ist immer noch nicht unter Kontrolle. Ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Lübtheen - Mit acht Löschhuschraubern und mehreren Wasserwerfern wollen die Einsatzkräfte den Waldbrand auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Lübtheem in Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag unter Kontrolle bekommen.

Dichter Rauch steigt Richtung Himmel auf.
Dichter Rauch steigt Richtung Himmel auf.

Damit wird die Flotte der Helikopter verdoppelt. Wegen unberechenbarer Winde gibt es noch keine Entwarnung in dem munitionsbelasteten, stark ausgetrockneten Gebiet im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Vier Dörfer wurden bislang evakuiert. Die Wasserwerfer sollen Schneisen und Wege mit bewässern.

Am frühen Dienstagmorgen brannte es nach Angaben einer Sprecherin des Landkreises auf einer Fläche von etwa 430 Hektar (4,3 Quadratkilometer) auf dem etwa 6000 Hektar großen früheren Militärgelände.

Das Gebiet ist hochgradig mit Munition belastet, was die Löscharbeiten erheblich erschwert, die Feuerwehr muss einen 1000-Meter-Abstand halten.

Nach den Orten Alt Jabel, Jessenitz-Werk und Trebs wurde am Montagabend auch noch die kleine Gemeinde Volzrade geräumt. Die Orte liegen knapp 50 Kilometer südwestlich von Schwerin.

Wegen drehender Winde wollte die Einsatzleitung jegliches Risiko für Menschen vermeiden. Von den Evakuierungen sind nach neuesten Angaben etwa 650 Menschen betroffen.

Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

Angesichts der Munition im Boden forderte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) die Politik auf, gemeinsam technische Lösungen für solche Katastrophen zu finden. "Es bleibt für alle eine große Herausforderung", sagte er am Montag. "Wir müssen uns grundsätzlich aufstellen in Deutschland."

Laut Umweltminister Till Backhaus (SPD) liegen auf dem Gelände nicht nur Munition und Granaten von Manövern, sondern auch große Mengen an Sprengmitteln aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Bei Lübtheen habe die Marine ihr Munitions-Hauptlager unterhalten, das 1945 gesprengt worden sei. Dabei sei die Munition aber nicht vollständig explodiert.

Auch wenn das Feuer gelöscht werden könne, dürfe es keine schnelle Entwarnung geben, mahnte Backhaus: "Die hochbrennbare Humusschicht, die sich in den letzten 70 Jahren gebildet hat, hält Hitze und Glut lange Zeit."

Der Minister betonte auch die Gefahr, die von der Munition ausgehe, die noch im Boden verborgen ist. Bei Probegrabungen seien bis zu 45,5 Tonnen pro Hektar zu Tage gefördert worden. "Und wenn es dann knallt, wie ich es selber erlebt habe, denkt man schon darüber nach, ob das richtig ist, was man hier macht."

Update, 8.10 Uhr: Kein Einsatz von Löschflugzeugen

Nach der Aufstockung der Löschhubschrauber hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) einem Einsatz von Löschflugzeugen eine Absage erteilt. Die Nutzung eines solchen Flugzeugs hätte das Ende der Hubschrauberflüge bedeutet, so Caffier.

Da die Wasserversorgung per Flugzeug über den Schweriner See stattgefunden hätte, habe sich der Einsatzstab für einen Verzicht entschieden.

Update, 11 Uhr: Unterstützung aus Schleswig-Holstein vor Ort

Zur Bekämpfung des größten Waldbrandes in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns sind seit Dienstag auch Feuerwehrleute aus Schleswig-Holstein im Einsatz. "Es wurden am Morgen Kräfte aus dem Nachbarkreis Herzogtum Lauenburg angefordert", sagte der Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, Holger Bauer.

Das am Sonntag ausgebrochene Feuer hat sich inzwischen auf rund 600 Hektar des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Lübtheen im Landkreis Ludwigslust-Parchim ausgeweitet. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Alte Munition im Waldboden macht die Löscharbeiten gefährlich.

Die etwa 50 Feuerwehrkräfte aus Schleswig-Holstein sollen laut Bauer vor allem beim Transport von Löschwasser helfen. Elf Tanklaster, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, zwei Einsatzleitwagen sowie Transporter seien nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren.

Das Technische Hilfswerk hat noch keine Unterstützung aus Schleswig-Holstein oder Hamburg geschickt. "Wir sind derzeit im Vorwarnstadium", sagte Claus Döpper, Pressesprecher des gemeinsamen THW-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg. Bisher seien vom THW nur Helfer aus Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz.

Update, 11.40 Uhr: Feuerwehrverband fordert mehr Hubschrauber

Der Deutsche Feuerwehrverband hat angesichts der Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern und der steigenden Wahrscheinlichkeit weitere Brände in Deutschland eine bessere Ausrüstung der Wehren gefordert.

"Es wäre gut, wenn wir in Deutschland zehn weitere Hubschrauber mit der Möglichkeit hätten, Außenlastbehälter zu transportieren", sagte Verbandsvizepräsident Karl-Heinz Knorr am Dienstag. Diese Hubschrauber sollten wie bisher der Bundeswehr beziehungsweise der Bundes- und Landespolizei zugehörig sein.

Knorr schlug auch vor, die Hubschrauber, die keine Möglichkeit für Außentransporte haben, nachzurüsten. "Wir brauchen aber keine Löschflugzeuge", betonte er. Diese benötigten bei der Füllung zu große Wasserflächen, die in Deutschland kaum zu finden sind.

Update, 14.05 Uhr: Feuerwehr verzeichnet erste Erfolge

Ein Wasserwerfer der Polizei ist bei den Löscharbeiten im Einsatz.
Ein Wasserwerfer der Polizei ist bei den Löscharbeiten im Einsatz.

Wie die Polizeiinspektion Ludwigslust-Parchim und das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern mitteilten, wird derzeit eine Brandschneise rund um die Ortschaft Alt-Jabel errichtet.

Zudem konnten die Einsatzkräfte bereits erste Erfolge verzeichnen. Das Feuer rund im den Ort konnte circa 150 Meter zurückgedrängt werden.

Um die Löscharbeiten weiter zu gewährleisten, wurden einige Flüsse aufgestaut, um für eine ausreichende Löschwasserversorgung zu sorgen.

Wie die Polizei außerdem mitteilte, wurde der Luftraum über dem Waldbrand-Gebiet gesperrt. Daher seien auch keine Flüge von Drohnen erlaubt.

Update, 17.55 Uhr: Löschwasser wird knapp

Feuerwehrleute warten bei Hohen Woos am Rand des brennenden Waldgebiet.
Feuerwehrleute warten bei Hohen Woos am Rand des brennenden Waldgebiet.

Die Dauerbewässerung der Randflächen beim verheerenden Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen hat Folgen: Wie der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg (SPD), am Dienstag mitteilte, kann an einigen Stellen inzwischen kein Wasser mehr gefördert werden. "Die ersten Brunnen steigen aus", sagte der Chef des Einsatzstabs.

Um genügend Wasser für die ab Mittwoch geplante Löschaktion auf dem Truppenübungsplatz selbst bereitstellen zu können, sei ein Fluss in der Nähe auf über drei Meter angestaut worden.

Zudem solle auch Wasser aus umliegenden Seen und der etwa 20 Kilometer entfernten Elbe herangeholt werden. "Alles, was an Wasser möglich ist, wird jetzt in diese Region geholt", betonte Sternberg.

Seit Montag bringen Traktoren mit bis zu 30.000 Liter fassenden Tanks unablässig Wasser zu den Einsatzstellen der Feuerwehren. Dabei nutzen sie unter anderem Entwässerungskanäle auf den Feldern. Doch zum Teil werden auch Tiefbrunnen angezapft, um die Depots zu füllen.

Mit dem Wasser werden an den Waldrändern sogenannte Sperrriegel geschaffen, die bislang ein Übergreifen der Flammen auf nahe gelegene Dörfer verhinderten.

Am Mittwoch soll Löschtechnik erstmals auch auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz selbst eingesetzt werden, um den Brand zu löschen.

Fotos: DPA, dpa/Jens Büttner

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