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Hubschrauber, Wasserwerfer und nun kämpfen auch Panzer gegen Mega-Waldbrand

Bekämpfung des Waldbrands bei Lübtheen soll in nächste Phase gehen

Der Kampf gegen den Mega-Waldbrand bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter. Hubschrauber und Wasserwerfer sind im Einsatz. Nun rollen Panzer.

Lübtheen - Der Mega-Waldbrand bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern dehnt sich weiter aus. Immerhin konnte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Ortschaften verhindert werden.

Die Bundeswehr unterstützt den Kampf gegen den Waldbrand bei Lübtheen. Zwei Hubschrauber vom Typ CH53 nehmen jeweils 5000 Liter Wasser in einem See auf.
Die Bundeswehr unterstützt den Kampf gegen den Waldbrand bei Lübtheen. Zwei Hubschrauber vom Typ CH53 nehmen jeweils 5000 Liter Wasser in einem See auf.

Der verheerende Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz hat sich in der Nacht zum Dienstag weiter ausgebreitet.

Dennoch schöpfen die Verantwortlichen Zuversicht, das Feuer unter Kontrolle bringen und schließlich löschen zu können.

"Wir gehen nun von der Verteidigung auf Angriff über", sagte der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg (SPD), am Dienstag in Lübtheen.

Dabei setzen die Löschkräfte auf massive Hilfe der Bundeswehr, die mit schwerer Technik anrückte und sichere Wege in das stark mit Munition belastete Brandgebiet öffnen soll.

Wegen der Hitze kommt es dort regelmäßig zu Detonationen alter Munition, weshalb Löschtrupps bislang nicht direkt in das Brandgebiet vordringen konnten.

Zur Unterstützung der Feuerwehren, die vom Rand her eine Ausbreitung der Flammen unterbinden, waren am Dienstag erstmals auch Wasserwerfer der Polizei im Einsatz.

Vier Orte wurden bereits evakuiert

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig spricht mit Feuerwehrleuten über den Einsatz.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig spricht mit Feuerwehrleuten über den Einsatz.

Am Montagabend war wegen der ständig drehenden Winde Volzrade als vierter Ort vorsorglich geräumt worden.

Doch seien all diese Dörfer am Rande des Brandherdes, der sich laut Sternberg am Dienstag auf eine Fläche von etwa 600 Hektar ausgeweitet hatte, gesichert. Somit bestehe vorerst keine Gefahr, dass das Feuer auf Gebäude übergreife.

Zuvor waren schon Alt Jabel, Jessenitz-Werk und Trebs evakuiert worden. Nach Angaben eines Sprechers sind damit rund 780 Menschen von Evakuierungen betroffen. Wie lange sie noch in Notunterkünften oder bei Verwandten ausharren müssen, war am zunächst noch unklar.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) unterbrach am Dienstag ihren Urlaub, um sich am Abend ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

In Alt Jabel, das zuerst geräumt wurde, war das Feuer zwischenzeitlich ganz nah an das Dorf gekommen, konnte laut Sternberg aber um 150 Meter zurückgedrängt werden.

Sicherung der Orte ist Priorität Nummer 1

Ein Panzer der Bundeswehr schlägt eine Schneise in den Wald, so soll der Einsatz ablaufen. (Archivbild)
Ein Panzer der Bundeswehr schlägt eine Schneise in den Wald, so soll der Einsatz ablaufen. (Archivbild)

Traktoren mit Tanks und Wasserwerfer der Bremer Polizei sorgten dafür, dass am Waldrand der Wassernachschub nicht versiegte.

Zudem schlugen Forstarbeiter mit schwerer Technik gezielt Schutzschneisen in den Kiefernwald, für den Fall, dass drehende und auffrischende Winde das Feuer zurückbringen.

Die Sicherung der Orte bleibe auch weiterhin Priorität Nummer 1, doch müsse mit Blick auf die Dauer des Einsatzes auch die unmittelbare Brandbekämpfung verstärkt werden.

"Wir arbeiten hier mit 2500 Kräften über den Tag. Wie lange wir das mit dem ehrenamtlichen Potenzial noch aufrechterhalten können, wissen wir nicht. Darum geht jetzt alle Kraft in die Richtung, dass wir so schnell wie möglich löschen, löschen, löschen. Das Feuer muss weg", betonte Sternberg.

Wie der Chef des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral Gerd Kropf, sagte, wurden bei der Planung des bevorstehenden Räumpanzer-Einsatzes auch Bundeswehrangehörige zurate gezogen, die auf dem 2013 stillgelegten Übungsplatz tätig waren.

Große Unterstützung aus anderen Bundesländern

Insgesamt sind zwölf Wasserwerfer der Polizei auch aus anderen Bundesländern im Löscheinsatz.
Insgesamt sind zwölf Wasserwerfer der Polizei auch aus anderen Bundesländern im Löscheinsatz.

Mit deren Hilfe seien früher befahrene Wege ausfindig gemacht worden, die von dichtem Buschwerk befreit würden.

"Ziel ist es, bis Mittwochmorgen so viele Schneisen zu schaffen, dass die Einsatzleitung der Feuerwehr entscheiden kann, wie und wo ihre Kräfte eingesetzt werden", sagte Kropf.

Die zehn Räumpanzer würden von Einheiten im mecklenburgischen Hagenow und in Havelberg in Sachsen-Anhalt gestellt.

Während am Boden die Vorbereitungen für den großen Löschangriff liefen, setzten die Löschhubschrauber ihre Einsätze fort und ließen unablässig Wasser über dem Brandgebiet ab. Die Zahl der Helikopter war am Dienstag von vier auf sechs erhöht worden.

Nach den Worten von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sind insgesamt zwölf Wasserwerfer der Polizei bei der Brandbekämpfung im Einsatz, die teilweise auch aus anderen Bundesländern stammten.

Zudem komme der Bund seinen Hilfszusagen nach, unter anderem bei der Bereitstellung der Hubschrauber, die je zur Hälfte von der Bundeswehr und der Bundespolizei gestellt würden.

Der Flughafen Berlin-Tegel hatte ein Löschfahrzeug entsandt, das in Volzrade Position bezog. "Das zeigt, dass alle an einem Strang ziehen", betonte der Minister.

Rauch ist auch aus dem Weltraum zu sehen

Der europäische Copernicus Sentinel-2-Satelliten hat den Waldbrand bei Lübtheen (Mitte) am Montagmittag aus dem Weltraum aus fotografiert.
Der europäische Copernicus Sentinel-2-Satelliten hat den Waldbrand bei Lübtheen (Mitte) am Montagmittag aus dem Weltraum aus fotografiert.

Caffier machte ebenso wie sein Kabinettskollege, Umweltminister Till Backhaus (SPD), erneut deutlich, dass mittelfristig Verbesserungen beim Brandschutz auf munitionsbelasteten Flächen notwendig sind und sie dabei in erster Linie den Bund in der Pflicht sehen.

Es müssten Lösungen gefunden werden, wie man in ganz Deutschland solchen Katastrophen begegnet, technisch und personell.

Unterdessen verdichteten sich die Hinweise, dass das verheerende Feuer auf dem Truppenübungsplatz mit großer Wahrscheinlichkeit gelegt wurde. "Es verhärtet sich der Verdacht, dass es sich um Brandstiftung handelt", sagte Sternberg (SPD).

Befragungen würden laufen. Ob es bereits Verdächtige gibt, sagte Sternberg nicht.

Er schloss aber weitgehend aus, dass sich das Feuer aus einem vorhergehenden Brand auf etwa 6 Hektar entwickelt haben könnte. "Der Brand war in der Nachsorge und wurde dauerhaft betreut", betonte Sternberg.

Fotos: dpa/Jens Büttner, dpa/Christian Pörschmann

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