Diesen "Einsatz" wird ein Feuerwehrmann nicht so schnell vergessen

Lüneburg - Ein 20-Jähriger aus Oerzen hatte in der Nacht zum Sonntag Lust auf Burger. Er sammelte zwei Freunde ein und machte sich auf den Weg nach Lüneburg.

Mit einem Feuerwehrauto ging es Richtung Burgerladen. (Symbolfoto)
Mit einem Feuerwehrauto ging es Richtung Burgerladen. (Symbolfoto)  © DPA

Das Problem war nur, dass es sich bei dem Auto, mit dem sie unterwegs waren, um ein Feuerwehrauto handelte.

Das eingeschaltete Blaulicht und ein paar Lautsprecherdurchsagen durften auf der Fahrt zu McDonald's natürlich nicht fehlen.

Anwohner wunderten sich über die seltsamen Ansagen und alarmierten die Polizei. Eine Streife konnte die Übeltäter später wieder am Stützpunkt der Feuerwehr in Oerzen antreffen.

Die Polizisten führten bei dem 20-jährigen Feuerwehrmann einen Alkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 1,5 Promille.

Angeblich habe er nach der Fahrt weitergetrunken, sagte er der Polizei.

Dem zuständigen Brandmeister ist die Sache mehr als unangenehm. "Ich habe schon viel erlebt in meiner Zeit, aber so etwas geht gar nicht", sagte Uwe Hauschild und entschuldigte sich für die Belästigungen und Gefährdungen.

Gleichzeitig kündigte er Konsequenzen an. Der Betroffene sei aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst der Brandbekämpfer nach Oerzen gewechselt.

Doch damit ist nun Schluss. "Ich habe mit dem Kreismeister gesprochen, wir leiten ein Ausschlussverfahren ein", sagte Hauschild.

Beim nächsten Mal muss der 20-Jährige nun so oder so sein Auto nehmen, wenn er Heißhunger auf Burger hat.

Der Weg führte die drei jungen Männer zu McDonald´s. (Symbolfoto)
Der Weg führte die drei jungen Männer zu McDonald´s. (Symbolfoto)  © DPA

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