Kontrolle in Shisha-Bars: Gefährliche Gaswerte gemessen

Lüneburg - Vier Shisha-Bars haben die Behörden in Lüneburg kontrolliert.

Shisha-Bars erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind überall zu finden (Symbolbild).
Shisha-Bars erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind überall zu finden (Symbolbild).  © dpa/Soeren Stache

Bei dem Einsatz mit mehr als 80 Beamten von Zoll, Polizei und anderen Stellen seien zum Teil erheblich überhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

In einem Fall musste die Feuerwehr anrücken, um ein Kellerlokal zu belüften.

Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, das schlimmstenfalls zum Tod führen kann.

Nach der Überprüfung von insgesamt 19 Personalien wurden nach dem Einsatz am Mittwoch allein neun Verfahren wegen Schwarzarbeit eingeleitet.

Außerdem waren nach Angaben des Sprechers zwei Asylbewerber illegal beschäftigt. Die Betreiber von zwei der überprüften Shisha-Bars erwartet zudem ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung, nachdem insgesamt gut 30 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt wurden.

Shisha-Bars sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Doch um die Bars mit den Wasserpfeifen gab es zuletzt häufiger Schlagzeilen um giftiges Gas, Schwarzarbeit oder Kriminalität.

Im arabischen Raum gehört die Wasserpfeife zum Alltag. Das Wort "Shisha" stammt aus dem Persischen, "shishe" bedeutet Flasche. Der Tabak wird mit Kohlestücken erhitzt, dabei wird Kohlenmonoxid frei. Immer wieder kommt es zu akuten Vergiftungen.

Titelfoto: dpa/Soeren Stache


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