Gymnasium verschiebt Weihnachtsfeier, weil Muslimin sich beschwerte

Statt einer Weihnachtsfeier am Lüneburger Gymnasium fand am Mittwochnachmittag ein Basar statt. (Symbolbild)
Statt einer Weihnachtsfeier am Lüneburger Gymnasium fand am Mittwochnachmittag ein Basar statt. (Symbolbild)

Lüneburg - Eigentlich sind es die Schüler des Lüneburger Gymnasiums Johanneum gewohnt, ihre Weihnachtsfeier während der Unterrichtszeit abzuhalten.

Das ändert sich aber ab diesem Jahr, weil sich eine Muslimin beschwert hat.

Laut einem Bericht des NDR hatte sie im Vorjahr die Beschwerde eingereicht, weil die christlichen Lieder nicht mit ihrem Glauben vereinbar sind.

Schuldirektor Friedrich Suhr erklärte daraufhin gegenüber der „Landeszeitung Lüneburg“, dass er niemanden zu einer Weihnachtsfeier zwingen könne und wolle.

Deshalb findet die Veranstaltung jetzt nachmittags außerhalb der Schulzeit und zudem komplett freiwillig statt.

Das Vorgehen der Schule ist "unerträglich, eine freiwillige Unterwerfung gegenüber dem Islam" kritisierte der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland das Vorgehen.

Dennoch sei die Maßnahme laut Landesschulbehörde vollkommen legitim. Die Schule könne selbst entscheiden, ob sie eine Weihnachtsfeier während der Schulzeit anbietet oder nicht.


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