Klimaklage! Luisa Neubauer geht aufs Ganze

Netz - Jetzt geht Luisa Neubauer aufs Ganze! Das deutsche Pendant zu Greta Thunberg kündigte auf Twitter an, eine sogenannte Klimaklage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen.

Jetzt wird's spannend: Luisa Neubauer will vorm Bundesverfassungsgericht klagen.
Jetzt wird's spannend: Luisa Neubauer will vorm Bundesverfassungsgericht klagen.  © Uli Deck/Christian Charisius/dpa

"Gemeinsam mit einigen anderen jungen Menschen werde ich vor dem Bundesverfassungsgericht eine #Klimaklage einreichen", twitterte Klima-Aktivistin Luisa Neubauer am Dienstag.

Offenbar geht die geplante Klimaklage nicht nur von ihr beziehungsweise Fridays for Future aus, denn Neubauer erwähnt in ihrem Tweet auch Greenpeace sowie den gemeinnützigen Verein Germanwatch und die Deutsche Umwelthilfe.

Erst kürzlich musste Luisa Neubauer eine herbe Schlappe gegen Siemens einstecken.

Nach der Entscheidung des Konzerns, sich doch an der umstrittenen Adani-Kohlemine in Australien zu beteiligen, twitterte die junge Frau, Siemens habe einen großen Fehler gemacht.

Fridays for Future kündigte daraufhin zahlreiche Proteste in deutschen Städten an. Mit der Klimaklage wollen die Aktivisten nun offenbar eine Stufe weitergehen und sich an eine höhere Instanz wenden.

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Greenpeace erklärt den Begriff "Klimaklage" genauer

Auf ihrer Website teilt die internationale Umweltschutzorganisation mit, dass die Klage der Einhaltung des deutschen Klimaschutzzieles dienen soll. Dieses sieht vor, bis zum Jahr 2020 den Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu senken.

"Wir ziehen gemeinsam vor Gericht, weil vielen Menschen aufgrund der Erderhitzung Unrecht widerfährt: Ernten fallen aus, ihr Zuhause wird von Überschwemmungen bedroht, schlechte Luft und anhaltende Hitze schaden der Gesundheit von Mensch und Tier", so Greenpeace.

Dass auch Deutschland von der Erderwärmung betroffen sei, habe etwa der Hitzesommer 2018 gezeigt. Die Erderhitzung müsse demnach "unter den kritischen 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau" bleiben.

Titelfoto: Uli Deck/Christian Charisius/dpa

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