Schnappen die Bayern der Eintracht Jovic weg? Jetzt redet Bobic Klartext!

Frankfurt - 15 Bundesliga-Tore in 24 Partien - und das im Alter von 21 Jahren. Eintracht Frankfurts Luka Jovic hat sich in den Fokus der nationalen und internationalen Spitzenklubs gespielt. Es scheint, als wäre sein Wechsel nur noch eine Frage der Höhe der Ablösesumme. SGE-Sportvorstand Fredi Bobic (47) gab am Sonntag seine Einschätzung der Sachlage kund.

Fotomontage: Ob, wohin und zu welchem Preis Luka Jovic (Li.) Eintracht Frankfurt verlassen könnte, ließ Sportvorstand Fredi Bobic noch vollkommen offen.
Fotomontage: Ob, wohin und zu welchem Preis Luka Jovic (Li.) Eintracht Frankfurt verlassen könnte, ließ Sportvorstand Fredi Bobic noch vollkommen offen.  © DPA

Im Fußball-Talk "Sky90" äußerte sich der ehemalige Stürmer zum aktuellen Stand im Transfer-Poker um den 21-jährigen Serben. "Wo ist die Schmerzgrenze? Was weiß ich denn? Das werden wir sehen!", so der 47-jährige Ex-Profi in Diensten der Adlerträger.

Eine genaue Vorstellung über eine etwaige Ablösesumme scheint es von Seiten der Frankfurter also Stand jetzt noch nicht zu geben. Darüber hinaus stellte Bobic klar, dass zum aktuellen Zeitpunkt weder Überlegungen des eigenen Teams zu diesem Thema angestellt würden, noch ein Top-Team aus Deutschland oder Europa bereits jetzt über einen Transfer in dieser Größenordnung realistisch nachdenken würde.

"Auch die großen Vereine werden gar nicht so schnell vorstellig. Auch die müssen erstmal schauen: 'Werden wir Meister, spielen wir Champions League?'. Die kaufen viel viel später ein, wenn sie große Transfers machen", sagte Bobic in der Experten-Runde.

Zudem rückte der 47-Jährige die Tatsache in den Mittelpunkt, dass man sich in Frankfurt zunächst einmal darauf fokussieren wolle, selbst etwas zu erreichen. Immerhin ist die Eintracht im Jahr 2019 in allen Wettbewerben noch immer ungeschlagen. Selbst ein Champions League-Platz ist wieder in greifbarer Nähe.

Auf die erneute Nachfrage, ob es ein Interesse des FC Bayern am jungen Serben gäbe entgegnete der Frankfurter Sportvorstand schließlich: "Was hinter meinem Rücken passiert, kann ich nie sagen. Ich kann nur sagen, dass es offiziell keine Kontakte gibt".

Fest steht für Bobic eines: "Das (Anm. d. Red.: Jovics Wechsel zur Eintracht von Benfica Lissabon) ist für uns ein guter Deal gewesen. Wir waren überzeugt von dem Jungen, er hat sich dahin entwickelt und macht das toll", lobte der Eintracht-Sportvorstand den serbischen Torjäger.

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