Schon diese Woche weg? Real bietet irre Summe im Poker um Eintrachts Jovic

Frankfurt am Main - Der Transferpoker um Senkrechtstarter Luka Jovic von Eintracht Frankfurt driftet in immer enormere Sphären ab. Nachdem das erste Angebot vom spanischen Top-Klub Real Madrid (Anm. d. Red.: Gerüchten zufolge zwischen 50 und 60 Millionen Euro) von den Hessen ausgeschlagen wurde, haben die "Königlichen" scheinbar nochmal nachgelegt.

Noch im Eintracht-Dress: Stürmer Luka Jovic könnte bald für Real Madrid kicken.
Noch im Eintracht-Dress: Stürmer Luka Jovic könnte bald für Real Madrid kicken.  © DPA

Laut einem Bericht der Bild-Zeitung vom Montag sei der spanische Top-Klub bereit rund 70 Millionen Euro an den Fußball-Bundesligisten zu überweisen, um einen Wechsel des 21-Jährigen möglichst schnell voranzutreiben.

Weiter heißt es, dass man von Seiten der Madrilenen sogar eine Entscheidung in der laufenden Woche forcieren wolle. Mit Jovic selbst sei sich Real seit Wochen einig, nur die Ablöse-Verhandlungen mit der Eintracht seien noch immer schwierig.

Doch laut Informationen der spanischen "Marca" haben sich die Verantwortlichen der Madrilenen nun dazu durchgerungen, die von der Eintracht geforderte Ablöse von rund 70 Millionen Euro zu zahlen.

Zum einen liege dies am gewachsenen Selbstverständnis der Eintracht, die nach einer starken Europa-League- und Bundesliga-Spielzeit weiter in die Riege der nationalen Top-Teams vorstoßen möchte. Zum anderen wird bei einem Verkauf Jovics eine Ablöse-Beteiligung an den ehemaligen Arbeitgeber des jungen Serben, Benfica Lissabon, fällig.

Sollte Jovic für die stolze Summe von 70 Millionen Euro nach Spanien wechseln, würde Benfica rund 21 Millionen kassieren, der Eintracht blieben immerhin satte 49 Millionen - eine Summe, bei der die Hessen wohl keinesfalls lange widerstehen können.

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