Lukebakio, Nelson oder Kamano: Wer löst Herthas rechtes Offensiv-Problem?

Berlin - Mit frischem Geldsegen plant Hertha BSC in der aktuellen Transferperiode nochmals tätig zu werden. Besonders auf der rechten Außenbahn sollen noch ein bis zwei Spieler kommen.

Hier noch im Dienst vom SC Bastia: Francois Kamano (l.) im Zweikampf mit Ex-PSG-Star Javier Pastore. Kamano spielt derzeit in Bordeaux.
Hier noch im Dienst vom SC Bastia: Francois Kamano (l.) im Zweikampf mit Ex-PSG-Star Javier Pastore. Kamano spielt derzeit in Bordeaux.  © DPA/ian langsdon

Nach dem Verkauf von Valentino Lazaro will Hertha BSC auf der rechten Seite personell nachbessern, offensiv als auch defensiv.

Dem vorhandenen Personal rund um Matthew Leckie und Lukas Klünter wird zwar der Ersatz zugetraut, dennoch ist zu hören, dass Hertha nochmal in die Transferkiste greifen will.

Besonders in der Offensive will Manager Michael Preetz möglichst bald die Baustellen im Kader schließen.

Wie die "Berliner Morgenpost" erfahren hat, soll sich Michael Preetz für die Dienste von Francois Kamano interessieren.

Der Nationalspieler Guineas, Marktwert bei rund 15 Millionen Euro, schnürt für Girondins Bordeaux seine Schuhe und traf in der abgelaufenen Saison zehnmal in 37 Ligapartien.

Bei einer Verpflichtung könnte die vereinfachte Kommunikation zwischen Verein und Berater helfen. Kamanos Spieleragentur "arena11 sports group" berät neben Herthas Kapitän Vedad Ibisevic auch Neuzugang Eduard Löwen. Neben dem Rechtsfuß soll der Hauptstadtclub auch an zwei bekannten Gesichtern der Bundesliga interessiert sein.

Keine Unbekannten: Reiss Nelson (l.) und Dodi Lukebakio (r.) spielten auf Leihbasis in der Bundesliga.
Keine Unbekannten: Reiss Nelson (l.) und Dodi Lukebakio (r.) spielten auf Leihbasis in der Bundesliga.  © DPA

Auf der vierköpfigen Kandidaten-Liste für die rechte Offensivposition soll nach "Kicker"-Information auch Dodi Lukebakio und Reiss Nelson stehen.

Der Ex-Stürmer von Fortuna Düsseldorf gehört noch dem FC Watford. Lukebakio kam in der vergangenen Spielzeit 31 Mal zum Einsatz und sorgte mit 14 Torbeteiligungen (zehn Tore, vier Vorlagen) für die überraschende Saison der Fortunen.

Laut "transfermarkt.de" liegt der Marktwert bei 18 Millionen Euro. In ähnlichen Sphären bewegt sich auch der Wert von Reiss Nelson.

Das Arsenal-Talent war im letzten Jahr an die TSG Hoffenheim ausgeliehen, traf in 23 Liga-Partien siebenmal und musste im Sommer nach London zurückkehren.

Kommt es nun zur spektakulären Bundesliga-Rückkehr? Es bleibt abzuwarten, welche Transfer-Option Hertha-Manager Preetz ziehen will.

Ziemlich sicher ist: Die Alte Dame wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren eigenen Transfer-Rekord brechen. Aufgrund des neuen Investments von Unternehmer Lars Windhorst kann der Hauptstadtclub in neuen Dimensionen shoppen.

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