Attacke aus dem Nichts! Drei Schäferhunde beißen Jungen (†8) vor Augen seiner Mutter zu Tode

Lusaka (Sambia) - Sie kamen völlig überraschend, wie aus dem Nichts: Drei Schäferhunde stürzten sich am Sonntag in Lusaka/Sambia auf einen kleinen Jungen (†8) und zerfleischten ihn vor den Augen seiner Mutter zu Tode. Beim Versuch ihr Kind zu retten, wurde diese ebenfalls von den Tieren angegriffen und verletzt, berichtet die "International Business Times".

Die Schäferhunde waren aus ihrem Zuhause geflohen.
Die Schäferhunde waren aus ihrem Zuhause geflohen.  © Anake Seenadee/123RF

Die Polizei sagte, die Schäferhunde hätten den als Gift P. identifizierten Jungen angegriffen, nachdem sie aus dem Haus ihres Besitzers, Womba Samakayi, geflohen waren. Dieser hatte zuvor das Tor geöffnet, weil er sein Fahrzeug abstellen wollte. Die Tiere nutzten den Moment und liefen davon.

Als sie dann auf den Achtjährigen trafen, begannen sie ihre tödliche Attacke. Gift P. wurde zwar noch in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert, erlag dort jedoch kurz darauf seinen Verletzungen.

In der Zwischenzeit traf die Polizei am Tatort ein und erschoss die Hunde, bevor deren Besitzer verhaftet wurde. Die Beamten mussten kurz danach dessen Haus evakuieren und seine Familie in Sicherheit bringen. Esther Katongo, eine Polizeisprecherin, erklärte lokalen Medien die aufgeheizte Lage:

"Der Besitzer der Hunde befindet sich in Haft, während der Rest der Familienmitglieder in Sicherheit gebracht wurde, da eine aufgebrachte Meute drohte, deren Eigentum zu beschädigen. Polizisten eilten schnell dorthin, um die Situation zu retten."

Augenzeugin spricht von traumatisierendem Vorfall

Alle Schäferhunde wurden erschossen (Symbolbild).
Alle Schäferhunde wurden erschossen (Symbolbild).  © max5128/123RF

Bewohner der Gegend sagten, die Hunde terrorisierten die Nachbarschaft und jagten auch Hühner. Jenala Luyande, eine Augenzeugin, nannte den Vorfall traumatisierend und sagte: "Es ist nicht wahr, dass der Junge direkt vor Herrn Samakayis Haus angegriffen wurde. Gift spielte mit seinen Freunden, die mehr als 500 Meter entfernt waren, als ihn das Schicksal traf."

Unterdessen sagte der Vater des Opfers, Jacob Phiri, dass er nicht zu Hause gewesen sei, als sich der Vorfall ereignete. Stattdessen erhielt er einen Anruf von seiner Frau, die ihm erzählte, was geschehen war.

"Ich bin ein trauriger Mann, weil mein erstgeborener Sohn gestorben ist. Nach dem Bericht, den ich erhalten habe, handelte es sich um Fahrlässigkeit der Besitzer der Hunde, denn wenn man sich das Haus ansieht, aus dem sie kamen und wo der Vorfall passierte, ist die Entfernung ziemlich groß. Die andere Sache ist, dass das Ganze um die Mittagszeit passierte, als die Kinder spielten", sagte er.

Die Polizei teilte mit, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien.

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