Seitenarm der Elbe: Mann (†64) tot in gesunkenem SUV entdeckt

Lutherstadt Wittenberg - Knapp 21 Stunden nach seinem Verschwinden ist ein 64 Jahre alter Mann aus der Kleinstadt Kemberg bei Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) tot in seinem gesunkenen Auto gefunden worden.

Der BMW SUV war aus ungeklärter Ursache von einer Brücke ins Wasser gestürzt. (Symbolbild)
Der BMW SUV war aus ungeklärter Ursache von einer Brücke ins Wasser gestürzt. (Symbolbild)  © DPA

Der 64-Jährige wurde letztmalig am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr gesehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sein Wohnhaus mit seinem BMW SUV verlassen.

In der Nacht zu Sonntag wurde er von seinen Verwandten gegen 1 Uhr als vermisst gemeldet, da er nicht nach Hause gekommen war.

"Die Polizei leitete unmittelbar umfangreiche Such- und Fahndungsmaßnahmen zum Vermissten und zu dessen Fahrzeug ein", teilte Pressesprecher Robert Niemann mit. Demnach soll es in den frühen Morgenstunden und auch im weiteren Tagesverlauf eine Absuche mittels Polizeihubschrauber gegeben haben.

Die Besatzung konnte den BMW gegen 12.30 Uhr in einem Seitenarm der Elbe nahe der Ortschaft Bösewig feststellen. Er war komplett gesunken. Niemann: "Der Mann konnte nur noch tot aus dem PKW geborgen werden."

Nach bisherigem Ermittlungsstand sei der 64-Jährige einen Feldweg aus Bösewig kommend in Richtung Elbe gefahren. Aus bislang ungeklärter Ursache sei er dann am späteren Fundort mit seinem SUV von einer Brücke abgekommen und ins Wasser gestürzt. "In der Folge fuhr das Fahrzeug in den Seitenarm des Flusses und kam unter Wasser auf der Beifahrerseite zum Liegen", so der Polizeisprecher.

Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

Nahe der Kleinstadt Bösewig war der BMW SUV in einen Seitenarm der Elbe gestürzt und gesunken.
Nahe der Kleinstadt Bösewig war der BMW SUV in einen Seitenarm der Elbe gestürzt und gesunken.  © Google Maps

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