Macheten-Mord: Wer hat die Leiche verstümmelt?

Jan D. (39) auf der Anklagebank.
Jan D. (39) auf der Anklagebank.

Chemnitz - Der Macheten-Mord von Ebersdorf wird immer mysteriöser. Ein Satz des Angeklagten Jan D. (39) lässt Zweifel an der bisherigen Version des Einzeltäters zu.

Jan D. hatte gestanden, am 13. September 2016 dem Ehemann seiner Ex-Geliebten Susan A. (31) den Hals mit einer Machete durchgeschnitten zu haben (MOPO berichtete). Die Frau soll ihn angestiftet haben, ist ebenfalls wegen Mordes angeklagt.

Der Vater des Killers, Jan-Günther D. (75), sah in den Akten Fotos des Opfers: „Die Leiche sah fürchterlich aus. Es gab auch schlimme Verstümmelungen am Oberkörper, am Rücken und im Genitalbereich.“ Sein Sohn habe ihm erzählt, dass er dem Mann zwar die Kehle durchgeschnitten habe - „das mit dem anderen Verletzungen sei er aber nicht gewesen.“ Doch wer dann? Susan A. sprach von drei maskierten Männern, die das Blutbad begangen hätten. Jan D. schweigt.

Der Prozess wird fortgesetzt.


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