Busunglück auf Madeira: Jetzt ist klar, woher die Verletzten kamen

Funchal/London - Die britische Königin Elizabeth II. hat nach der Buskatastrophe mit 29 Toten auf Madeira ein Kondolenzschreiben nach Deutschland geschickt.

Rettungskräfte stehen nach einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira an dem Bus.
Rettungskräfte stehen nach einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira an dem Bus.  © Rui Silva/Aspress/Global Imagens/dpa

"Prinz Philip und ich waren zutiefst betrübt über die Nachricht von dem Busunfall auf Madeira", schrieb die Queen an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. "Wir drücken unser aufrichtiges Beileid aus, unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien und Angehörigen der Betroffenen."

Das Schreiben wurde am Samstagabend auf dem Twitter-Account der britischen Königsfamilie veröffentlicht.

Beim Unglück in Madeira waren am Mittwoch 29 Insassen des Reisebusses ums Leben gekommen, 27 erlitten Verletzungen. Die meisten Menschen im Bus stammten aus Deutschland. Die Unglücksursache ist noch nicht sicher geklärt.

Die Mehrzahl der Überlebenden der Katastrophe ist seit Samstag wieder zurück in Deutschland. Drei Tage nach dem Unglück wurden die 15 Verletzten mit einer Sondermaschine der Bundeswehr von der portugiesischen Ferieninsel nach Köln gebracht (TAG24 berichtete).

Sie stammen aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg.

Krankentransportfahrzeuge fahren zu einem Hangar auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn, nachdem dort ein MedEvac-Flugzeug der Luftwaffe mit Verletzten des Busunglücks auf Madeira gelandet war.
Krankentransportfahrzeuge fahren zu einem Hangar auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn, nachdem dort ein MedEvac-Flugzeug der Luftwaffe mit Verletzten des Busunglücks auf Madeira gelandet war.

Titelfoto: Rui Silva/Aspress/Global Imagens/dpa


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