Mädchen (7) auf offener Straße angeschossen: Verdächtiger nach SEK-Einsatz in Klinik

Berlin - Ein kleines Mädchen wird auf offener Straße angeschossen. Absicht oder unglücklicher Zufall? Das müssen nun Ermittler klären. Der Täter wurde indes in eine Klinik eingewiesen.

Das Mädchen erlitt eine Prellung, doch der Schuss hätte auch größere Verletzungen verursachen können. (Bildmontage)
Das Mädchen erlitt eine Prellung, doch der Schuss hätte auch größere Verletzungen verursachen können. (Bildmontage)  © 123RF/DPA (Bildmontage)

Eine Siebenjährige ist am Montagabend in Berlin-Friedrichshain auf offener Straße angeschossen und leicht verletzt worden, wie TAG24 berichtete.

Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, habe ein 34 Jahre alter Mann von seinem Balkon aus mit einer Luftdruckwaffe um sich geschossen.

Dabei ist unklar, ob der Schütze gezielt das Mädchen treffen wollte oder ob es ein unglücklicher Zufall war.

Ein Zeuge habe die Tat, die sich in der Straße der Pariser Kommune am frühen Montagabend abgespielt hatte, beobachtet und die Polizei alarmiert. Der Verdächtige traf das Mädchen am Arm.

Nachdem der 34-Jährigen der Polizei nicht öffnete, stürmte ein Spezialeinsatzkommando seine Wohnung und nahm den Mann fest. Kurz darauf wurde er aufgrund seines schlechten psychischen Zustandes in eine Klinik gebracht.

Ob der Mann in Untersuchungshaft kommt, freigelassen wird oder ein ärztliches Gutachten erstellt wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 34-Jährigen ermittelt.

Titelfoto: 123RF/DPA (Bildmontage)


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