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Magaths vernichtende Abrechnung mit dem HSV

Der ehemalige Fußballspieler und Bundesliga-Trainer des Hamburger SV, Felix Magath, rechnet mit dem Verein ab

Wieder steht der Hamburger SV im Kreuzfeuer der Kritik: diesmal ledert Klublegende Felix Magath gegen den Fußball-Bundesligisten

Von Stefan Bröhl

Hamburg - HSV-Legende Felix Magath sprach offen wie selten viele Dinge an, die Fußballfans im ganzen Land beschäftigen. Seine Worte schlagen ein wie ein Donnerhall.

Felix Magath rechnet mit dem HSV ab.
Felix Magath rechnet mit dem HSV ab.

Im ausführlichen Interview mit dem NDR-Sportclub stand der langjährige Spieler und Trainer des HSV offen Rede und Antwort und ist sich sicher: "Das wird nix mehr" mit dem Klassenerhalt! Der dreifache deutsche Meister glaubt auch nicht daran, dass sich die Lage beim HSV bald verändert.

Magath ließ deshalb an den sportlich Verantwortlichen kein gutes Haar: "Als ich 1976 hierher kam, da spielten beim HSV etwa 20 Spieler, die ich problemlos als HSVer hätte bezeichnen können. Die haben hier gerne gespielt, die waren stolz, hier zu spielen und die haben auch auf ihre Gesundheit überhaupt keine Rücksicht genommen, um für den HSV zu spielen. Dieser bedingungslose Einsatz für den Verein ist hier schon lange nicht mehr zu sehen."

Was für eine Schelte für alle Spieler und Funktionäre, die in den letzten Jahren beim HSV waren! Doch Magath war noch lange nicht fertig! Der Verein werde seit Jahren nach unten geführt und "keiner hat irgendwas mit dem Niedergang zu tun, sondern immer sind es nur die Trainer, die jedes Jahr drei, vier Mal gewechselt werden", redete sich der 64-Jährige in Rage und führte weiter aus: "Wo das hinführt, sieht man jetzt beim HSV. Darüber wird überhaupt nicht gesprochen, dass Geld ständig verschleudert wird für eigenes Unvermögen. Aber die Verantwortung dafür trägt niemand."

Seine Begründung dafür legt Magath auch gleich nach: "Selbstverständlich liegt es daran, dass der HSV ein sogenannter Traditionsverein ist, der in früheren Jahren große Erfolge hatte. Damit wollte jeder, der sich hier zur Verfügung gestellt hat, glänzen. Ich habe lange keinen mehr gesehen, der etwas für den HSV gemacht hat."

Felix Magath in seiner langjährigen Heimat: dem Hamburger Volksparkstadion.
Felix Magath in seiner langjährigen Heimat: dem Hamburger Volksparkstadion.

Was den als harten Hund und Schleifer bekannt gewordenen Fußballlehrer, der zuletzt in China tätig war, besonders ärgert, ist die Außendarstellung des Vereins: "Was ich aus der Entfernung mitbekomme ist, dass der HSV schon in den letzten Jahren ein Verein war, der in Fußball-Deutschland nicht mehr ernst genommen wurde. Man hat seine Späße eigentlich nur noch mit und über den HSV gemacht. Und das - wie man heute sieht - zurecht."
Wenn sein alter und mittlerweile leider verstorbener Freund Hermann Rieger sehen könnte, was aus "seinem" HSV geworden ist, würde er "sich im Grabe umdrehen."

Magath bemängelte außerdem, dass HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne sich mit den falschen Beratern umgeben würde, ihm das Fachwissen fehle und Magath selbst zwar immer wieder Kontakt zu sportlich verantwortlichen Personen gehabt habe, das aber nie etwas Ernstes gewesen sei.

Zur Aussage, dass es für den HSV gut sei, wenn er endlich mal absteigen würde, bezog Magath auch Stellung: "Ich glaube nicht, dass der HSV einen Abstieg gebraucht hätte, denn er stand ja oft genug kurz davor. Man hat die Dinge immer falsch analysiert."

Er begründete das anhand eines anschaulichen Beispiels: "Wenn ich daran denke, wie man sich nach den - aus meiner Sicht niveaulosen - Relegationsspielen gegen den KSC gefeiert hat und feiern ließ, weil ein Schiedsrichter dem HSV kurz vor Schluss ausgeholfen hat, dann kann ich nur sagen, man hat die Dinge hier seit Jahren falsch beurteilt. Wenn man nicht beurteilen und analysieren kann, wo man im Verhältnis zu anderen in der Liga steht, dann kann man nur falsche Entscheidungen treffen."

Auch zum aktuellen Trainer Christian Titz hat Magath eine klare Meinung, obwohl er die Arbeitsweise seines Kollegen nicht kennt: "Was ich bisher gehört habe, ist, dass Herr Titz vom HSV lebt und nicht der HSV vom Herrn Titz."

Ein Fünkchen Hoffnung hat Magath trotz all dieser vernichtenden Aussagen dennoch: "Der HSV wird nicht so schnell kaputtzukriegen sein. Selbst die letzten Jahre haben das ja nicht geschafft."

Fotos: DPA

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