Erster Verein gibt bei Randalen freiwillig die Punkte ab

Beim Spiel in Zwickau hatten Magdeburg-Fans den Innenraum betreten und mussten von der Polizei zurückgedrängt werden.
Beim Spiel in Zwickau hatten Magdeburg-Fans den Innenraum betreten und mussten von der Polizei zurückgedrängt werden.

Magdeburg - Falls die eigenen Fans randalieren, will Aufsteiger 1. FC Magdeburg in seiner ersten Saison in der 3. Fußball-Liga mögliche Punkte dem Gegner überlassen.

Sollte es wegen "krimineller Kräfte" aus den eigenen Reihen zu einer Spielunterbrechung kommen, werde der Verein dem DFB empfehlen, ihm die Punkte abzuziehen.

„Sollten unsere Fans Randale anzetteln und das Spiel wird unterbrochen, dann wird unsere Mannschaft in der Kabine bleiben. Wir verzichten auf die Punkte”, sagte Sportvorstand Mario Kallnik (40) der "Bild"-Zeitung.

"Nach dem Eintritt in die dritte Liga, in den Profifußball, wollen wir diese Bühne benutzen, um unsere Werte darzustellen: Hoch emotional, ehrgeizig, aber friedvoll."

Die Fans des FCM seien aufgerufen, sich fair zu verhalten und nicht von den Anhängern gegnerischer Mannschaft provozieren zu lassen.

Durch Krawalle oder Gewalt im Stadion werde dem Verein geschadet, "der geringere Wert ist es dann, die Punkte abzuschenken", sagte Kallnik in dem Interview auf der Internetseite des Vereins.

So soll es sein. Leidenschaftliche und friedliche Fans des 1. FC Magdeburg.
So soll es sein. Leidenschaftliche und friedliche Fans des 1. FC Magdeburg.

Fotos: Picture Point


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