War es Mord? Arzt verabreicht Frau über seinen Penis heimlich Koks, dann ist sie tot

Halberstadt/ Magdeburg - Wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung mit Todesfolge kommt ein Arzt aus Halberstadt ab dem 28. September vor das Landgericht Magdeburg.

Heimlich hatte der 42-Jährige seinem Opfer Koks verabreicht, kurz danach starb die Frau an einer Vergiftung.
Heimlich hatte der 42-Jährige seinem Opfer Koks verabreicht, kurz danach starb die Frau an einer Vergiftung.  © Tom Wunderlich

Der 42-Jährige soll im Februar einer Frau während eines einvernehmlichen sexuellen Kontakts heimlich Kokain verabreicht haben, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Frau starb an einer Kokainvergiftung (TAG24 berichtete). Wie es hieß, komme unter Umständen auch eine Verurteilung wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen in Betracht.

Insgesamt wirft die Anklage dem Mediziner zehn Straftaten vor. Denn in weiteren neun Fällen soll er vier andere Frauen unter Drogen gesetzt habe - teilweise gegen deren ausdrücklichen Willen. Auch hier soll es zum Teil zu Sex gekommen sein. Während der Ermittlung hat der Beschuldigte den Angaben zufolge von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht.

Er sitzt seit seiner Festnahme im März in Untersuchungshaft.


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