Rassistischer Hintergrund? Mann attackiert Spediteure, Einsatzkräfte umstellen sein Haus

Magdeburg - Mittwochnachmittag kam es zu einem Großeinsatz der Polizei im Magdeburger Stadtteil Otterleben.

Die Einsatzkräfte sicherten das Haus des Tatverdächtigen.
Die Einsatzkräfte sicherten das Haus des Tatverdächtigen.  © Thomas Schulz

Wie die Magdeburger Polizei bestätigte, waren zwei Spediteure am Nachmittag mit der Auslieferung von Möbelstücken beschäftigt gewesen.

Nachdem sie eine der Zustellungen beendet hatten, näherte sich ein Anwohner dem Lastkraftwagen der beiden und schlug mit einem pistolenähnlichen Gegenstand auf den Kopf des Spediteurs. Augenzeugen zufolge soll er sich dabei rassistisch geäußert haben.

Der Verletzte fuhr daraufhin umgehend los und alarmierte die Polizei.

Die Einsatzkräfte fanden den Anwohner auf seinem Grundstück vor und umstellten sein Haus.

Ausgestattet mit Helmen, Westen und Maschinenpistolen sicherten die Beamten die Straße. Der 63-jährige Tatverdächtige kam schließlich aus dem Haus und ergab sich.

Er und seine Frau waren stark alkoholisiert. Die Polizei nahm den 63-Jährigen in Gewahrsam. Den Schlag auf den Kopf des Spediteurs hatte er laut polizeilicher Ermittlungen mit einer Schreckschusswaffe ausgeführt.

Die Waffe wurde sichergestellt, die Ermittlungen aufgenommen.

Der 63-Jährige war alkoholisiert - und in Besitz einer Schreckschusswaffe.
Der 63-Jährige war alkoholisiert - und in Besitz einer Schreckschusswaffe.  © Thomas Schulz

Titelfoto: Thomas Schulz

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