Heftige Szenen! Fußballfans liefern sich Straßenschlacht mit der Polizei

Magdeburg - Eigentlich sollte es eine gelungene Feier zu Ehren des eigenen Vereins werden. Doch was in der Nacht zu Sonntag in Magdeburg ablief, hatte rein gar nix mit Friede, Freude, Eierkuchen zutun.

Als die Feuerwehrleute diesen Brand löschen wollte, wurden sie von den Chaoten angegriffen.
Als die Feuerwehrleute diesen Brand löschen wollte, wurden sie von den Chaoten angegriffen.  © Tom Wunderlich

Rückblick: Schon in der 33. Minute scheint es festzustehen, der 1. FC Magdeburg scheint glasklar gegen Fortuna Köln zu gewinnen und somit in die zweite Bundesliga aufzusteigen (TAG24 berichtete). Und tatsächlich - Die Magdeburger packen den Sprung in die zweithöchste deutsche Fußballliga. Kurz nach Abpfiff folgt ein Platzsturm der Magdeburger Fans.

Danach zieht es viele zum zentralen Hasselbachplatz. Eine große, ausgelassene und vor allem friedliche Party soll es werden. Doch das ändert sich schlagartig gegen 20.00 Uhr! Mit dem steigenden Alkoholpegel, kommt auch die Gewaltbereitschaft. Im Bereich der Liebigstraße zündeten Chaoten einen Haufen von Unrat an. Als die Feuerwehr eintrifft um die Flammen zu löschen, werden die Einsatzkräfte angegriffen.

Doch damit noch lange nicht genug. Wie ein Polizeisprecher noch in der Nacht mitteilte, seien rund 150 gewaltbereite Personen auf die Polizei mit Stein- und Flaschenwürfen losgegangen. Bis zu diesem Zeitpunkt hielten sich die Beamten bewusst im Hintergrund, ließen die rund 2500 Feiernden gewähren.

Um der Lage Herr zu werden, wurden weitere Polizeikräfte aus ganz Sachsen-Anhalt und Thüringen in die Landeshauptstadt beordert. Mit dem Einsatz von Pfefferspray und sogar eines Wasserwerfers wurden die Chaoten von dem zentralen Platz vertrieben. Laut Polizei wurden mehrere Gewalttäter festgenommen. Unter anderem laufen Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.

Die Anzahl der Verletzten ist unterdessen noch unklar, jedoch fuhren die Rettungswagen teilweise im Minutentakt vor.

Mit einem Wasserwerfer ging die Polizei gegen die Gewalttäter vor.
Mit einem Wasserwerfer ging die Polizei gegen die Gewalttäter vor.
Polizisten führen einen der Krawallos ab.
Polizisten führen einen der Krawallos ab.

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