Vermieter darf Mahnmal vor Höcke-Haus nicht abbauen

Auf dem Nachbargrundstück wurden die 24 Betonblöcke errichtet.
Auf dem Nachbargrundstück wurden die 24 Betonblöcke errichtet.

Bornhagen - Der Streit um das "Mahnmal der Schande" vor dem Haus von AfD-Politiker Björn Höcke geht weiter (TAG24 berichtete). Jetzt konnten die Anti-Höcke-Aktivisten des "Zentrum für politische Schönheit" einen Sieg verbuchen.

Nach einem Bericht des MDR darf der Vermieter der Aktivisten die Stelen im Garten von Höckes Nachbargrundstück nicht entfernen. Das habe das Amtsgericht Heiligenstadt mit einer einstweiligen Verfügung angeordnet.

Laut dem Chef der KÜnstlergruppe, Philipp Ruch, habe der Vermieter vorher versucht, die Nachbildung des Holocaust-Denkmal auf dem Nachbargrundstück zum Höcke-Haus zu beschädigen.

Seitdem die Aktivisten das "Mahnmal der Schande" in dem 300-Seelen-Dorf Bornhagen aufgebaut haben, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. So hatte der Vermieter den Aktivisten schon vor Wochen den Mietvertrag gekündigt, welchen diese aber als nicht Rechtens ansehen.


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