Entführtes Model spricht über ihr Mar­ty­ri­um

Auf Instagram gibt sich die 20-Jährige gern freizügig.
Auf Instagram gibt sich die 20-Jährige gern freizügig.

Mailand - Eine Horrorvorstellung für jeden - doch für das britische Model Chloe Ayling (20) wurde es jetzt zur bitteren Realität. Sie wurde in Italien entführt und sollte im Darknet als Sexsklavin versteigert werden (TAG24 berichtete).

Zwar konnte die Britin mittlerweile befreit werden, doch der Schock sitzt immer noch tief. In der "DailyMail" spricht sie jetzt über ihre schrecklichen Erlebnisse.

Eine kriminelle Online-Gruppe, auch bekannt als "Black Death" (Schwarzer Tod), köderte das Model mit einem Fotoshooting. Doch anstatt hübschen Bildern, fuhren sie die 20-Jährige nach Turin.

Eine Person soll ihr von hinten den Mund zugehalten haben, eine andere Person gab ihr offenbar eine Spritze, sodass sie zunächst ihr Bewusstsein verlor.

Als sie aufwachte, begann der Albtraum so richtig. "Ich habe realisiert, dass ich in einem Kofferraum eines Autos bin, meine Handgelenke und Knöchel waren gefesselt, Klebeband auf meinem Mund. Ich war in einer Tasche und konnte nur durch ein kleines Loch atmen", so das Model.

In einem Koffer wurde die 20-Jährige nach Turin gebracht.
In einem Koffer wurde die 20-Jährige nach Turin gebracht.

"Ich musste eine schreckliche Erfahrung machen. Ich habe mich um mein Leben gefürchtet, Sekunde um Sekunde, Minute um Minute, Stunde um Stunde."

Mittlerweile ist sie wieder zurück in ihrer Heimat. "Ich bin den italienischen und britischen Behörden, für alles, was sie für meine sichere Befreiung getan haben, so dankbar."

Sechs Tage musste sie in einem Farmhaus ausharren. Als die Entführer aber von ihrem zwei Jahre alten Sohn erfuhren, ließen sie sie frei. Angeblich würde das gegen die Prinzipien der kriminellen Organisation sprechen.

Ein Pole wurde mittlerweile festgenommen. Für 300.000 Euro soll er das Model im Internet angeboten haben.


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