Brutales Räuber-Duo hat eines nicht bedacht

Mainaschaff - Ein 59-Jähriger wurde zum Opfer eines brutalen Raubüberfalls.

Noch am selben Abend nahm die Polizei in Hessen einen dringend verdächtigen Mann fest (Symbolbild).
Noch am selben Abend nahm die Polizei in Hessen einen dringend verdächtigen Mann fest (Symbolbild).  © DPA (Fotomontage)

Der Geschäftsführer eines Unternehmens parkte am Samstag kurz nach 13 Uhr sein Auto vor seinem Haus in der Gemeinde Mainaschaff bei Aschaffenburg. Im Kofferraum hatte er die Tageseinnahmen seiner Firma – ein fünfstelliger Betrag in bar, wie die Polizei in Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am Sonntag mitteilten.

Als der 59-Jährige aus seinem Wagen ausstieg, griffen ihn plötzlich zwei mit Paketdienstuniformen bekleidete Männer an. Die Räuber sprühten dem Opfer Reizgas in die Augen und holten dann das Bargeld aus dem Kofferraum des Autos.

Mit ihrer Beute rannten die beiden Kriminellen zu einem geparkten Opel, in den sie einstiegen und in Richtung Aschaffenburg davonfuhren. Was sie jedoch nicht bemerkten: Sie wurden dabei beobachtet.

Eine Augenzeugin "fotografierte das Auto mit ihrem Handy, notierte sich das Kennzeichen und übergab diese Informationen der Polizei", wie ein Sprecher erklärte. Ermittlungen ergaben schließlich, dass der Opel den Räubern wahrscheinlich zum Verhängnis wird.

Denn wie sich zeigte: Die Kriminellen flohen mit einem Leihwagen. Dieser war durch einen im Taunus im Raum Usingen wohnenden 34-Jährigen angemietet worden, wie die Polizei mühelos herausfinden konnte.

Noch am Samstagabend wurde der 34-jährige Tatverdächtige von der hessischen Polizei festgenommen. Am Sonntag wurde er einer Ermittlungsrichterin vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.

Nach dem Komplizen des mutmaßlichen Räubers wird weiter unter Hochdruck gefahndet.

Titelfoto: DPA (Fotomontage)


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