Weiterhin kein Sieg in der Fremde: Hertha unterliegt Mainz nach Defensiv-Schlacht

Die Berliner Tormaschine Mathew Leckie blieb heute blass. Hier im Zweikampf mit Mainzer Daniel Brosinski (l).
Die Berliner Tormaschine Mathew Leckie blieb heute blass. Hier im Zweikampf mit Mainzer Daniel Brosinski (l).  © DPA

Mainz - Nach fünf Pflichtspielen ohne Niederlage musste Hertha BSC auf fremden Platz wieder Federn lassen. Ein durch Karim Rekik verursachter Elfmeter brachte die Entscheidung zu Gunsten von Mainz 05.

Die erste Halbzeit lässt sich wie folgt beschreiben: Waffenstillstand. Beiden Mannschaften standen in der Defensive gut und ließen nichts zu. Das Angriffsspiel fand auf beiden Seiten so gut wie nicht statt. Wenn es zum Vorstoß kam, dann waren es meist die Hausherren, die kleine Akzente versuchten zu setzen.

Die Hertha schien zur Pause mit dem 0:0 absolut zufrieden zu sein und auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten sah alles nach einer Defensiv-Schlacht aus, doch ein Zweikampf im Strafraum zwischen Karim Rekik und Yoshinori Muto sollte zum Einsatz des Video-Assistenten führen. Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte daraufhin auf den Punkt.

In der 54. Minuten verwandelte Pablo De Blasis mit Glück den Elfmeter, denn Rune Jarstein ahnte die Ecke. Danach nahmen die Berliner etwas Fahrt auf und versuchte mehr Druck auf die Mainzer auszuüben. Dies trug allerdings keine Früchte. Mit großem Einsatz verteidigten die Rheinländer die knappe Führung. Krönung einer schwachen Mannschaftsleistung war der Platzverweis von Kapitän Vedad Ibiševic in der 89. Minute. Damit wird er bei wichtigen Spiel gegen Bayern München am nächsten Wochenende (Sonntag/15.30 Uhr) fehlen.

Für die Hertha gab es nach dem guten Auftritt bei der TSG Hoffenheim, keine Fortsetzung der Punktejagd in der Fremde.

Der Berliner Fabian Lustenberger (l) und der Mainzer Alexandru Maxim kämpfen um den Ball.
Der Berliner Fabian Lustenberger (l) und der Mainzer Alexandru Maxim kämpfen um den Ball.  © DPA

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