Aufmarsch der Rechtspopulisten: Demonstrationen zum Fall Susanna

Mainz - Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna sind am heutigen Montag erneut Kundgebungen in ihrer Heimatstadt angekündigt.

Ein Teilnehmer der Kundgebung der Initiative "Beweg was!" hält ein Plakat mit einem Bild der ermordeten Susanna und von Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Ein Teilnehmer der Kundgebung der Initiative "Beweg was!" hält ein Plakat mit einem Bild der ermordeten Susanna und von Bundeskanzlerin Angela Merkel.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Unter anderem hat die Initiative "Kandel ist überall" eine Mahnwache in Mainz angemeldet. Zur gleichen Zeit lädt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Rheinhessen-Nahe zu einem stillen Gedenken auf den Gutenbergplatz vor dem Staatstheater ein.

Die Gruppierung "Kandel ist überall" wird dem rechtspopulistischen Spektrum zugerechnet. Sie hat nach dem gewaltsamen Tod der 15-jährigen Mia in Kandel bereits mehrfach in der pfälzischen Stadt demonstriert (TAG24 berichtete).

Mias ehemaliger Freund, ein Flüchtling aus Afghanistan, ist wegen Mordes angeklagt. Nun steht ein irakischer Flüchtling unter dringendem Verdacht, Susanna in Wiesbaden vergewaltigt und umgebracht zu haben (TAG24 berichtete).

Bereits am Samstag und Sonntag war es in Mainz zu Kundgebungen und Mahnwachen gekommen. So war die AfD am Samstag wegen des Falls Susanna auf die Straße gegangen. (TAG24 berichtete).

Am Sonntag hatte die rechts orientierte Initiative "Beweg was!" auf dem Mainzer Ernst-Ludwig-Platz gegen illegale Einwanderung protestiert.

Die Gruppierung "Kandel ist überall" demonstrierte schon mehrmals in der pfälzischen Stadt Kandel.
Die Gruppierung "Kandel ist überall" demonstrierte schon mehrmals in der pfälzischen Stadt Kandel.  © dpa/Uli Deck
Auch so kann das Gedenken an die getötete Susanna aussehen.
Auch so kann das Gedenken an die getötete Susanna aussehen.  © dpa/Boris Roessler

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst


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