Tierquälerei: Papageien-Pärchen sollte in der Kälte sterben

Das Papageien-Pärchen wurde in einer viel zu kleinen Voliere ausgesetzt. (Symbolbild)
Das Papageien-Pärchen wurde in einer viel zu kleinen Voliere ausgesetzt. (Symbolbild)  © 123RF/mihapater

Mainz - Am Samstag erhielt die Mainzer Feuerwehr einen Hilferuf der besonderen Art. Zwei Papageien, samt Gelege, wurden in einer kleinen Voliere dem nass-kalten September-Wetter schutzlos ausgesetzt.

Besonders pikant: Die gefundene Papageien-Art, die auch "Unzertrennliche" genannt wird, ist eigentlich in Afrika beheimatet. Umso schlimmer machten ihnen die Witterungsbedingungen zu schaffen. Ebenfalls hat die Kälte der vergangenen Nacht zum Absterben der Eier geführt.

Die bunten Vögel wurden in einer viel zu kleinen Voliere in einem Gebüsch am Rheinufer in Weisenau zurückgelassen. Mit abgebrochenen Zweigen und Ästen versuchte der oder die Täter sein Werk zu verbergen. Zwar stand eine große Menge Futter und Wasser für die Vögel bereit, doch bei den aktuell hier vorherrschenden Temperaturen, hätten die Tiere trotz Versorgung verenden können.

Aufgrund des Zustandes der Zweige, welche zum Verdecken des Käfigs benutzt wurden, kann davon ausgegangen werden, dass die Vögel mindestens eine Nacht dort verbracht haben mussten. Offenbar wollte der ehemalige Besitzer seine Vögel nicht mehr haben und hat sie auf diese Weise loswerden wollen.

Zum Glück wurde das geflügelte Liebespaar von der Feuerwehr aus der misslichen Lage befreit. Aktuell befinden sich die Papageien im Mainzer Tierheim, wo sie sich von den Strapazen erholen können und tierärztlich und fachgerecht versorgt werden.


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