Mann geht nur kurz weg, dann liegt sein Kollege tot am Boden

Seevetal/Fleestedt - Bei Malerarbeiten ist am Montagnachmittag ein 53 Jahre alter Mann im niedersächsischen Fleestedt (Seevetal) gestorben.

Der Rettungsdienst konnte den Mann nicht wiederbeleben (Symbolbild).
Der Rettungsdienst konnte den Mann nicht wiederbeleben (Symbolbild).  © 123RF
Wie die Polizei mitteilt, strich der Selbständige gemeinsam mit einem 39-jährigen Kollegen die Fassade eines Einfamilienhauses.

Dazu nutzten die beiden Maler ein Rollgerüst.

Der 39-Jährige unterbrach die Arbeit kurz, um Besorgungen zu machen.

Nach 15 Minuten kam er wieder und fand das Gerüst umgestürzt vor. Der 53-Jährige lag leblos am Boden.

Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des polnischen Staatsangehörigen feststellen.

Der 39-Jährige erlitt einen Schock und wurde durch den Rettungsdienst sowie ein Kriseninterventionsteam betreut.

Derzeit ist es unklar, wie es zu dem Unfall kam. Polizei und Berufsgenossenschaft ermitteln.

Zwei Männer waren dabei die Fassade eines Hauses zu streichen, als es zum tödlichen Unfall kam (Symbolfoto).
Zwei Männer waren dabei die Fassade eines Hauses zu streichen, als es zum tödlichen Unfall kam (Symbolfoto).  © 123RF

Titelfoto: 123RF


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