Verrückt! In diesem Urlaubsparadies "regnet" es Fische

Malta - Sie mussten sich an den Geländern festhalten, ihre Jacken zuziehen und schauen, dass die Kapuze auch auf dem Kopf bleibt: ein heftiger Sturm hat auf der Urlaubsinsel Malta großen Schaden angerichtet.

Die Menschen versuchten, die Fische, die gerade vom Himmel gefallen waren, von der Straße zu holen.
Die Menschen versuchten, die Fische, die gerade vom Himmel gefallen waren, von der Straße zu holen.  © Imago

Was Einheimische und Touristen allerdings in der Nähe der St. Paul's Bay on Xemxija erlebten, ist einfach unglaublich.

Davon werden alle Beteiligten wohl noch ihren Enkeln erzählen. Denn während des heftiges Sturms regnete es auf einmal riesengroße Fische.

Auf Twitter, YouTube und in anderen Sozialen Netzwerken sind Fotos und Videos davon zu sehen. Man kann erkennen, wie die Menschen versuchen, die Fische zu fangen und dabei sogar ihr Leben riskieren, weil sie einfach kreuz und quer über die Straße laufen.

Wie die Aufnahmen zeigen, fällt es den Autofahrern bei diesem extremen Sturm natürlich schwer, etwas zu sehen. Sie versuchen, den "Fischern" auszuweichen. Die Fische fielen vom Himmel, weil an der Hafenkante die Wassermassen durch den Sturm hohe Wellen schlugen, wurden die Tiere nach oben katapultiert und "regeneten" dann auf Straße und Menschen herunter.

Ein Bild sorgt für besondere Erheiterung, denn ein Mann fotografierte aus dem Auto heraus, wie ein riesiger Fisch zwischen seinen Scheibenwischern auf der Frontscheibe und damit genau vor seiner Nase gelandet ist.

Der Sturm fegte mit 110 km/h über die Insel, die maltesischen Behörden rieten den Menschen, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Rund 300 Notrufe gingen am Montag ein, doch zum Glück wurde niemand schwer verletzt.

Der Sturm ließ die Wellen und damit die Fische hochschlagen.
Der Sturm ließ die Wellen und damit die Fische hochschlagen.  © Imago

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