Umstrittenes Bus-Denkmal zieht jetzt von Dresden nach Berlin

Nach dem Abbau am Montag werden die Busse nach Berlin gebracht.
Nach dem Abbau am Montag werden die Busse nach Berlin gebracht.  © Ove Landgraf

Berlin/Dresden – Wie kein anderes Kunstwerk sorgte die Schrottbus-Installation „Monument“ auf dem Neumarkt für hitzige Diskussionen. OB Dirk Hilbert (FDP) erhielt nach Morddrohungen sogar Personenschutz. Am Montag werden die ausrangierten Busse abgebaut.

Geschichte ist das Kunstprojekt damit aber noch lange nicht.

Als Leihgabe werden die Schrott-Busse von Künstler Manaf Halbouni von Dresden nach Berlin gebracht. Das Maxim Gorki Theater in Berlin-Mitte wird das Kunstwerk gleich nach dem Abbau übernehmen. Anschließend startet in Berlin der gleiche Ämter-Marathon wie in Dresden, um eine Aufstellung im "Berliner Stadtraum" zu ermöglichen, so die Sprecherin des Gorki-Theaters, Xenia Sircar.

Die Busse sollen im November als Teil des III. Berliner Herbstsalons, der in und um das Gorki-Theater stattfindet, in der Bundeshauptstadt gezeigt werden. Manaf Halbouni hatte als Künstler bereits am II. Herbstsalon teilgenommen und kommt dieses Jahr mit seinem jetzt berühmten Kunstwerk zurück.

Kurz bevor das "Monument" Dresden verlässt, findet am Sonntag ab 18 Uhr im Lichthof des Verkehrsmuseums ein Bürgerforum statt. Unter anderem mit dabei: OB Hilbert sowie ein Zeuge der Situation in Aleppo, die das Monument eigentlich künstlerisch nachstellen soll.

In Dresden sorgten die drei aufgerichteten Busse für hitzige Diskussionen.
In Dresden sorgten die drei aufgerichteten Busse für hitzige Diskussionen.  © Ove Landgraf

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