Mann mit künstlichem Penis kollabiert nach erstem Sex

Manchester - Andrew Wardle (45) aus England kam ohne Penis zur Welt. Erst kürzlich ließ er sich ein künstliches Glied anoperieren (TAG24 berichtete), jedoch nicht ohne Komplikationen.

Andrew Wardle (45) musste nach seiner erfolgreichen Penis-OP wieder in die Klinik.
Andrew Wardle (45) musste nach seiner erfolgreichen Penis-OP wieder in die Klinik.  © Screenshot YouTube/TLC UK

Wie "Daily Mail" berichtet, sei Wardle nur wenige Tage, nachdem er mit seinem neuen bionischen Penis das erste Mal Sex hatte, zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Seine Freundin Fedra Fabian habe ihn bewusstlos auf dem Boden liegend gefunden, als Wardle eigentlich im Zug nach London hätte sitzen müssen, um ein Interview mit "This Morning" zu machen.

"Es war ziemlich beängstigend. Ihre größte Sorge war, dass der Schaden durch den Sex verursacht worden war", sagte Wardles Publizist Barry Tomes. Fünf Tage habe sein Schützling im Koma gelegen, sei nicht ansprechbar gewesen.

"Er war so krank, dass sie keine Scans machen konnten", so Tomes. Dann die erlösende Diagnose: Ein Problem mit der Gallenblase war für Wardles schlechten Zustand verantwortlich.

Nach einer sogenannten Schlüsselloch-Operation soll es dem Briten bald wieder besser gehen. Für den 45-Jährigen ist es nur die neueste in einer Reihe von OPs, die er wegen einer angeborenen Fehlbildung bereits durchlaufen musste.

Wardle litt an einer Blasenekstrophie: Seine Harnblase lag außerhalb des Körpers, er hatte zwar einen Hoden, aber keinen Penis. Dieser wurde für umgerechnet 56.000 Euro rekonstruiert.

Titelfoto: Screenshot YouTube/TLC UK


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