Sein Leben lang musste er leiden: Hund stirbt am Ende vor Angst

Manchester (England) - Es war der traurige Schlussakt eines schweren Lebens: Nachdem er vor seinen Besitzern, die ihn missbraucht hatten, gerettet wurde, starb der Hund Winston letzten Endes vor Angst.

Winston mit seiner Besitzerin Emma Billington (40).
Winston mit seiner Besitzerin Emma Billington (40).  © Facebook/Screenshot/Dogs 4 Rescue

Der acht Jahre alte Vierbeiner wurde 2016 von britischen Tierschützern aus Bulgarien nach England geholt, wo man ihn in einem Rettungscenter für Hunde in der Stadt Manchester unterbrachte. Dort begann für Winston ein neues besseres Leben.

Vor Ort stellten die Helfer jedoch fest, dass der beste Freund des Menschen an einem Herzfehler litt und große Angst vor lauten Geräuschen hatte. Das 80 Kilogramm schwere Tier bekam Tabletten für sein Herz und wurde fortan liebevoll umsorgt, vor allen Dingen von seiner neuen Besitzerin Emma Billington (40).

Doch dann gab es am Wochenende in der Nacht auf Montag in der Umgebung des Rettungszentrums offenbar gleich zwei Feuerwerke. Viele Hunde hatten wegen des Lärms Angst und liefen in Panik umher. Winston versetzte der Krach jedoch so sehr in Schrecken, dass er an einem Herzinfarkt starb - zumindest vermuten das die Tierschützer.

Emma Billington zeigte sich extrem traurig

Winston bei einem Schläfchen.
Winston bei einem Schläfchen.  © Facebook/Screenshot/Dogs 4 Rescue

Und so sagte Emma Billington laut der britischen "Daily Mail": "Er hatte einen Herzinfarkt... Wir müssen den Leuten sagen, wie schlecht das für die Hunde ist. Es gab dafür keine Notwendigkeit an diesem Tag zu dieser Zeit." Die 40-Jährige bezog sich damit auf den Krach, den die Feuerwerke verursacht hatten.

"Das hat ihn getötet. Sein ganzes Leben hat er in den Händen von Menschen gelitten... Er war der treueste Hund", so die traurige Britin. Auf Facebook postete sie am Montag einen ausführlichen Beitrag mit zahlreichen Fotos, in dem sie von ihrem geliebten Vierbeiner schwärmt.

Darin berichtete sie unter anderem, dass Winstons alter Besitzer für seinen Hund ein Elektrohalsband benutzt hatte. Damit konnte dieser ihm seinerzeit nach Belieben Elektroschocks versetzen. Billington schlussfolgert in ihrem Beitrag, dass dies für Winston schrecklich gewesen sein muss. Vermutlich löste das technische Gerät die Angst bei dem Tier aus, mit der es bis ans Ende seines Lebens nicht klar kam.

Erst kürzlich berichtete TAG24 darüber, wie sehr Feuerwerke Hunde in Angst versetzen können. Tragisch, dass der sensible Vierbeiner Winston sogar daran starb.

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