Teures Missgeschick: Mann bezahlt fünfstellige Summe für ein Bier

Manchester (Großbritannien) - Ein australischer Bier-Fan genoss in einem Hotel in Manchester das wohl teuerste Bier der Welt. Als er mit seiner Visa-Card bezahlen wollte, machte das Personal einen kostenintensiven Fehler.

Weil der Barkeeper des Malmaison Hotels es mit der Abrechnung nicht so genau nahm, bezahlte Peter Lalor eine fünfstellige Summe für sein englisches Bier.
Weil der Barkeeper des Malmaison Hotels es mit der Abrechnung nicht so genau nahm, bezahlte Peter Lalor eine fünfstellige Summe für sein englisches Bier.  © Montage: Twitter Screenshot @plalor

Peter Lalor ist Reporter und schreibt für "The Australian" über Cricket und Bier. Bei einem Aufenthalt im britischen Manchester trank er am Sonntagabend, ohne es zu wissen, ein ganz besonders teures Bier.

Dabei handelte es sich eigentlich nur um ein IPA (India Pale Ale) von Deuchars - ein beliebtes englisches Bier, welches nicht mehr als ein paar Pfund kostet.

Doch der Barkeeper machte wohl einen krassen Fehler, wie "Daily Star" berichtet. Er stellte Peter kurzerhand rund 55.000 Pfund (etwa 61.000 Euro) in Rechnung. Obendrauf kam noch eine bescheidene Transaktionsgebühr von 1382 Pfund.

Leider hatte Peter seine Lesebrille nicht zur Hand, somit warf er keinen genaueren Blick auf die Abbuchung. Lediglich das Kichern des Barkeepers und seiner Assistentin kam ihm merkwürdig vor.

Zum Glück nahm wenigstens der Hotelmanager die Sache ernst. Er veranlasste sofort eine Rückzahlung, nachdem seine Angestellten ihn über den peinlichen Fehler informiert hatten. Ärgerlich: Die Rückbuchung kann bis zu neun Tage in Anspruch nehmen.

Inzwischen sind vier Tage vergangen und Peter wartet immer noch auf das Geld. Auf Twitter postete er ironisch: "Ich habe neulich im Malmaison Hotel, Manchester, 99.983,64 Australische Dollar dafür bezahlt. Im Ernst."

"Es ist ein gutes Bier. Die Originalversion davon hat eine Menge Auszeichnungen erhalten, darunter das Supreme Champion Beer of Britain. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass kein Bier den enormen Betrag von 100.000 Dollar wert ist, bin ich geneigt, Ihnen zuzustimmen."

Der Journalist wartet nun, bis das riesige Loch in seinen Finanzen geschlossen ist. Lektion gelernt: In Zukunft möchte er seine Kredikarte nur noch herausgeben, nachdem er den Betrag mit seiner Lesebrille überprüft hat.

Das Malmaison Hotel entschuldigte sich bei dem australischen Gast: "Wir werden sicherstellen, dass das Problem vollständig gelöst wird, und hoffen, Peter bald wieder zu einem Drink einladen zu können."

Titelfoto: Montage: Twitter Screenshot @plalor

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