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Terror in Manchester: ISIS beansprucht Anschlag für sich

+++ Mutmaßlicher Terroranschlag in Manchester! +++ Hintergründe noch Unklar +++ Mindestens 19 Tote und 50 Verletzte bei Ariana Grande-Konzert +++ #prayformanchester
Rettungskräfte transportieren die Konzertbesucher aus der Manchester Arena. Ermittler sprechen von mindestens 59 Verletzten.
Rettungskräfte transportieren die Konzertbesucher aus der Manchester Arena. Ermittler sprechen von mindestens 59 Verletzten.

Manchester - Bei einer Explosion auf einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande sind im britischen Manchester am Montagabend mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen und 59 weitere verletzt worden.

Das teilte die Polizei am frühen Dienstagmorgen mit. Der Vorfall werde vorerst wie ein Terrorfall behandelt. Dies gelte, bis andere Erkenntnisse vorlägen. Der Sender BBC berichtete, Experten zur Terrorbekämpfung hätten bereits Kontakt mit dem Innenministerium in London aufgenommen. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz.

In der betroffenen Manchester Arena, einer Multifunktionshalle, hatte die US-Schauspielerin und Sängerin ein Konzert gegeben. Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Song gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 MESZ). Rund um die Arena zogen bewaffnete und maskierte Polizisten auf. Der unmittelbar neben der Halle liegende Bahnhof Manchester Victoria wurde gesperrt.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Explosion im Foyer, wie der Sender BBC berichtete. Der Veranstalter sprach von einer Explosion in einem öffentlichen Raum außerhalb der eigentlichen Konzerthalle. Die Ursache war zunächst unklar. Die Spekulationen darüber reichten von einem Terroranschlag bis hin zu geplatzten riesigen Gasballons.

Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Die Polizei geht allerdings von einem Terroranschlag aus.
Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Die Polizei geht allerdings von einem Terroranschlag aus.

Die Polizei forderte die Menschen via Kurznachrichtendienst Twitter auf, sich aus der Gegend um die Manchester Arena fernzuhalten. Krankenwagen rasten zur Halle. Hubschrauber kreisten über dem Areal. Notfalldienste und Feuerwehr baten die Bevölkerung über Twitter, sie wegen des Einsatzes nur bei lebensbedrohlichen Angelegenheiten zu kontaktieren.

In der Konzerthalle, die bis zu 21.000 Besuchern Platz bietet, spielten sich nach der Explosion dramatische Szenen ab. "Der Knall hallte durch das Foyer der Arena und die Leute fingen an zu laufen", berichtete ein 17-Jähriger, der mit seiner zwei Jahre älteren Schwester das Popkonzert besucht hatte. "Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen", sagte der Jugendliche dem Nachrichtensender Sky News.

Andere Augenzeugen berichteten von Menschen, die blutüberströmt auf dem Boden lagen. Auf Bildern waren Konzertbesucher mit Beinverletzungen zu sehen. Menschen flohen in Panik und mit Tränen in den Augen aus der Halle, wie Augenzeugen in britischen Medien berichteten. Das Konzert der angesagten Sängerin hatten besonders viele Kinder und Jugendliche besucht. Anwohner boten den Betroffenen Unterschlupf an.

"Zuerst dachten wir, dass einer der riesigen Gasballons auf dem Konzert geplatzt sei. Aber als wir draußen waren, sahen wir, dass es etwas Ernsteres gewesen sein muss", zitierte der britische Nachrichtensender Sky News eine Besucherin.

Eine Konzertbesucherin berichtete der BBC, sie sei von Polizisten aufgefordert worden wegzurennen, nachdem sie die Halle verlassen habe. Per Alarmaufruf sei das Publikum aufgefordert worden, Ruhe zu bewahren, aber so schnell wie möglich hinauszukommen. Labour-Chef Jeremy Corbyn zeigte sich bestürzt. Auf Twitter schrieb er: "Furchtbarer Vorfall in Manchester. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und unseren großartigen Rettungsdiensten."

UPDATE, 18:22 Uhr: Attentäter identifiziert - Mann wurde in Manchester geboren.

Ermittler haben britischen Medien zufolge den Attentäter von Manchester identifiziert. Es soll sich um den in Großbritannien geborenen Salman Abedi handeln, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Dienstagabend berichtete. Der Hinweis sei aus den USA gekommen. Die Polizei in Manchester wollte zunächst nicht dazu Stellung nehmen.

Nach Angaben der Zeitung "Telegraph" wurde der Mann 1994 in Manchester geboren, als zweites von vier Kindern. Seine Eltern sollen Flüchtlinge aus Libyen sein. Der mutmaßlich islamistische Selbstmordattentäter hatte am Montagabend im Eingang einer Konzerthalle der nordenglischen Stadt eine Bombe gezündet. Er riss mindestens 22 Menschen mit in den Tod.

Britische Polizisten vor Blumensträußen und Beileidsbekundungen, die für die Opfer niedergelegt wurden.
Britische Polizisten vor Blumensträußen und Beileidsbekundungen, die für die Opfer niedergelegt wurden.

UPDATE, 17:30 Uhr: Schweigeminute für Opfer von Manchester im UN-Sicherheitsrat

Der UN-Sicherheitsrat hat der Opfer des Terroranschlags von Manchester mit einer Schweigeminute gedacht. Die Mitglieder des 15 Länder zählenden Gremiums erhoben sich am Dienstag gemeinsam im Saal vor einer Sitzung zum Syrien-Konflikt.

"Wir sind zutiefst betrübt, von der sinnlosen Attacke auf Konzertbesucher in Manchester zu hören", teilte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, mit. "Wir stehen an Seite unserer britischen Freunde, während sie sich von diesem feigen Terrorakt erholen." Italiens UN-Botschafter Sebastiano Cardi schrieb auf Twitter, er sei "untröstlich über den Verlust jungen Lebens, verursacht von terroristischer Brutalität". Die UN-Vertretungen Frankreichs und Schwedens zeigten sich ebenfalls solidarisch mit Großbritannien.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Anschlag mit mindestens 22 Toten scharf. Er hoffe, dass die für die nicht zu rechtfertigende Gewalt Verantwortlichen rasch zur Verantwortung gezogen würden. Den Angehörigen der Getöteten sprach er sein Beileid aus und wünschte den Verletzten schnelle Genesung.

UPDATE, 17:26 Uhr: Prinzen William und Harry geschockt

Nach dem blutigen Terroranschlag von Manchester haben auch die Prinzen William und Harry ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht. In einer gemeinsamen Erklärung mit Williams Frau, der Herzogin Catherine, hieß es am Dienstag, man sei "geschockt und betrübt". Sie erinnerten an die Hinterbliebenen: "Heute machen Hunderte Freunde, Eltern, Kinder und Partner eine unvorstellbare Trauer durch. Wir sind mit unseren Gedanken bei ihnen allen."

Die drei Mitglieder des britischen Königshauses würdigten zugleich das Verhalten der Bürger von Manchester. Die Stärke, der Anstand und der Gemeinsinn, den diese gezeigt hätten, sei "ein Vorbild für die Welt".

Beim Anschlag eines mutmaßlich islamistischen Selbstmordattentäters auf die Besucher des Konzerts von Popstar Ariana Grande waren am Montagabend mindestens 22 Menschen getötet worden.

Auch die britische Premierministerin Theresa May (60) hat sich inzwischen auf den Weg nach Manchester gemacht.
Auch die britische Premierministerin Theresa May (60) hat sich inzwischen auf den Weg nach Manchester gemacht.

UPDATE, 15:40 Uhr: Polizeieinsätze reißen nicht ab, Sprengung veranlasst

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf ein Konzert in Manchester hat es am Dienstag weitere Polizeieinsätze in der nordenglischen Stadt gegeben. Diese hätten in den Stadtteilen Whalley Range und Fallowfield stattgefunden, teilten die Beamten mit. Bei einem der Einsätze habe es auch eine "kontrollierte Explosion" gegeben.

UPDATE, 15:25 Uhr: Britische Premierminsterin in Manchester eingetroffen.

Die britische Premierministerin Theresa May ist am Dienstagnachmittag in Manchester eingetroffen, um sich nach dem blutigen Bombenanschlag auf ein Popkonzert ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Gemeinsam mit der britischen Innenministerin Amber Rudd besuchte May das Hauptquartier der Polizei in Manchester, wie die Fernsehsender BBC und Skynews berichteten.

Am Vormittag hatte das Sicherheitskabinett in London getagt. May hatte die Tat als besonders "abstoßend und abscheulich" gebrandmarkt, da wehrlose Kinder und Jugendliche das Ziel gewesen seien.

Am Dienstag sichern noch zahlreiche bewaffnete Beamte den Tatort.
Am Dienstag sichern noch zahlreiche bewaffnete Beamte den Tatort.

UPDATE, 14.41 Uhr: Achtjährige unter den Todesopfern

Unter den 22 Todesopfern des Terroranschlags von Manchester ist ein achtjähriges Mädchen. Das Kind komme aus Layland nordwestlich von Manchester, teilte die dortige Bezirksverwaltung mit.

Den Rettungskräften zufolge waren unter den 59 Verletzten, die nach dem Anschlag am Montagabend ins Krankenhaus gebracht wurden, zwölf Kinder und Jugendliche noch keine 16 Jahre alt. Die Opfer hatten ein Konzert des US-Stars Ariana Grande besucht.

UPDATE, 14.22 Uhr: Merkel und Seehofer sagen Bierzeltauftritt ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer haben aus Mitgefühl mit den Terroropfern von Manchester eine Wahlkampfveranstaltung in München abgesagt. An einem solchen Tag könne man eine solche Veranstaltung wirklich nicht machen, sagte Seehofer der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Entscheidung habe er gemeinsam mit Merkel getroffen. Zu dem Bierzelt-Auftritt waren mehr als 2500 Menschen erwartet worden.

Nach Angaben von Staatskanzleichef Marcel Huber wurden bayernweit alle Bierzeltveranstaltungen abgesagt, auf denen Kabinettsmitglieder sprechen wollten. "Man kann nicht einerseits seine Betroffenheit für die Anschlagsopfer von Manchester ausdrücken und sich gleichzeitig mit einer Maß Bier zuprosten", sagte auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Für den am Abend geplanten Auftritt von Merkel und Seehofer bei der Truderinger Festwoche soll es aber einen Alternativtermin geben. "Die Bemühungen laufen bereits zwischen beiden Parteiverantwortlichen", betonte Huber.

UPDATE, 13.51 Uhr: ISIS bekennt sich zu Anschlag

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in Manchester für sich reklamiert. Ein "Soldat" des Islamischen Staates habe eine Bombe platzieren können, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Dienstag im Internet.

Eine Karte zeigt den genauen Anschlagsort.
Eine Karte zeigt den genauen Anschlagsort.

UPDATE, 13.03 Uhr: Polizei nimmt 23-Jährigen fest

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Manchester ist ein 23 Jahre alter Mann festgenommen worden.

Das teilte die Polizei der nordenglischen Stadt am Dienstag mit.

UPDATE, 12.17 Uhr: Polizei kennt wohl den Täter

Der Anschlag bei einem Popkonzert in Manchester war ein Terrorangriff. Das sagte Großbritanniens Premierministerin Theresa May am Dienstag in London.

May sagte, die Polizei kenne wahrscheinlich die Identität des Täters, wolle aber noch keine Details nennen. Zudem werde noch ermittelt, ob er ganz allein handelte oder als Teil eines Netzwerks. Sie sagte, dies sei die schlimmste Attacke, die Manchester je erlebt hat. Es sei eine besonders feige Attacke, weil es gerade junge Menschen traf.

Viele der 59 Verletzten in Manchester sind May zufolge schwer verletzt und schweben teils noch in Lebensgefahr, darunter Kinder und Jugendliche.

May kündigte für den Nachmittag eine weitere Krisensitzung ihres Kabinetts mit Sicherheitsberatern an. Das Bedrohungsszenario bleibe nach dem Anschlag in Manchester gleich. Ein Anschlag sei weiterhin sehr wahrscheinlich, sagte May.

May sagte, vor Großbritannien lägen nun schwierige Tage. Das ganze Land halte zu den Menschen in Manchester und gedenke der Toten und Verletzten. "Unsere Werte, unser Lebensstil werden immer gewinnen."

UPDATE, 12:07 Uhr: 22 Opfer und Täter in Manchester getötet

Bei dem Anschlag in Manchester sind insgesamt mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter tötete mit einem selbstgebauten Sprengsatz 22 Menschen und sich selbst, stellte die Polizei in der nordenglischen Stadt am Dienstag auf Nachfrage klar. Mindestens 59 Menschen wurden verletzt.

In zahlreichen Videoaufnahmen vom Konzert sieht man schreiende Besucher aus der Konzerthalle fliehen.
In zahlreichen Videoaufnahmen vom Konzert sieht man schreiende Besucher aus der Konzerthalle fliehen.

UPDATE, 11:38 Uhr: Paris schaltet nach Anschlag Eiffelturm-Lichter aus

Als Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Anschlags von Manchester schaltet Paris die Beleuchtung des Eiffelturms ab. Die Lichter des Wahrzeichens der französischen Hauptstadt sollten in der Nacht zum Mittwoch um Mitternacht erlöschen, teilte Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit. "Denn indem sie Manchester ins Visier genommen haben, wollten die Terroristen auch unsere gemeinsamen Werte angreifen: unser unerschütterliches Festhalten an Demokratie, Freiheit, Humanismus und Zusammenleben", so Hidalgo. Ein Mann hatte nach einem Konzert in Manchester einen Sprengsatz gezündet.

"Das erinnert uns so sehr an das "Bataclan"", sagte die Bürgermeisterin vor Journalisten. In dem Pariser Konzertsaal hatten Islamisten in der Terrornacht vom 13. November 2015 90 Menschen ermordet. Paris nutzt den jährlich von rund sieben Millionen Menschen besuchten Eiffelturm häufiger, um nach Anschlägen ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

UPDATE, 11:34 Uhr: Ariana Grande will Tour unterbrechen

US-Popsängerin Ariana Grande will nach einem Bericht des Online-Portals "TMZ.com" ihre "Dangerous World Tour" unterbrechen. Die 23-Jährige wolle keine Konzerte mehr geben, heißt es. Ihr nächster Auftritt war am Donnerstag in London geplant. Auch Auftritte in Belgien, Polen, Deutschland und der Schweiz standen auf ihrem Tournee-Programm.

UPDATE, 10:57 Uhr: Verstärkte Polizeipräsenz in London

Nach dem Anschlag im nordenglischen Manchester mit 22 Toten verstärkt auch die britische Hauptstadt London die Sicherheitsvorkehrungen. Zusätzliche Beamte seien nach dieser "absolut abscheulichen" Attacke im Dienst, teilte die Londoner Polizeichefin Cressida Dick am Dienstag mit.

UPDATE, 09.19 Uhr: Zentraler Busbahnhof in London evakuiert

Wenige Stunden nach dem Anschlag in Manchester wurde der zentrale Busbahnhof in London evakuiert. In der Victoria Coach Station wurde ein verdächtiges Paket gefunden.

Die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgeriegelt.

Rettungskräfte bringen die verletzten Opfer aus der Arena.
Rettungskräfte bringen die verletzten Opfer aus der Arena.

UPDATE, 08.36 Uhr: Manchester United und Manchester City zeigen sich betroffen

36 Stunden vor dem Finale der Fußball-Europa-League hat Manchester United geschockt auf den Anschlag in der Heimatstadt reagiert. "Wir sind von den schrecklichen Ereignissen der letzten Nacht in der Manchester Arena sehr erschüttert. Unsere Gedanken und Gebete gehen an alle Betroffenen", twitterte der Finalist am Dienstagmorgen. Im Endspiel trifft Manchester United am Mittwoch (Beginn 20.45 Uhr) in Solna bei Stockholm auf Ajax Amsterdam.

Zuvor hatte auch Lokalrivale Manchester City via Twitter sein Beileid bekundet. "Es erfüllt uns mit großer Traurigkeit, dass wir von den schrecklichen Ereignissen in der Arena hören müssen. Unsere Herzen gehen zu allen Betroffenen und zu den Notdiensten unserer Stadt", hieß es im Twitter-Feed.

UPDATE, 08.15 Uhr: Angriff war Anschlag

Der Angriff auf ein Popkonzert in Manchester war ein Anschlag. Der männliche Einzeltäter sei bei der Explosion ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

UPDATE, 08.10 Uhr: Zahl der Todesopfer gestiegen, Kinder unter den Opfern

Bei dem Anschlag auf ein Popkonzert in der britischen Stadt Manchester sind laut Polizeiangaben mindestens 22 Menschen getötet worden. 59 weitere seien verletzt worden, sagte Polizeichef Ian Hopkins.

Bei dem Anschlag im Eingangsbereich einer Konzerthalle in Manchester sind auch Kinder getötet worden. Dies sagte der Polizeichef von Manchester am Dienstag.

UPDATE, 07.38 Uhr: Britische Parteien unterbrechen Wahlkampf

Nach der Explosion bei einem Popkonzert in Manchester haben Großbritanniens Parteien den Wahlkampf bis auf weiteres unterbrochen. Labour-Chef und Oppositionsführer Jeremy Corbyn sagte, er habe dies Premierministerin Theresa May abgesprochen und sich mit ihr darauf geeinigt.

May hat für Dienstagmorgen eine Sitzung des Sicherheitskabinetts der Regierung einberufen. Der Chef der Liberaldemokraten, Tim Farron, sagte einen Wahlkampfauftritt in Gibraltar ab, die Schottische Nationalpartei SNP verschob die für Dienstag geplante Vorstellung ihres Wahlprogramms. In Großbritannien wird am 8. Juni gewählt.

UPDATE, 07.05 Uhr: Ariana Grande "am Boden zerstört", weltweite Solidarität

Die US-Sängerin Ariana Grande hat sich nach der verheerenden Explosion am Rande ihres Konzerts in Manchester "am Boden zerstört" gezeigt. "Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte", schrieb die 23-Jährige am Dienstagmorgen auf Twitter.

Die Bürgermeister von Paris und Nizza, die in den vergangenen Jahren Tatort schwerer Terroranschläge waren, haben nach der Explosion in Manchester ihr Mitgefühl ausgedrückt. "Heute steht Paris an der Seite Manchesters", schrieb die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, auf Twitter. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien." Der Rathauschef von Nizza, Christian Estrosi, erklärte in der Nacht zum Dienstag: "Solidarität mit den Einwohnern von #Manchester."

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hat sich ebenfalls bestürzt gezeigt. "Schreckliche Nachrichten aus Manchester", schrieb Seibert am Dienstagmorgen bei Twitter. "In Gedanken bei den Toten, dem Leid der Verletzten + denen, die ihre Liebsten noch suchen."

Der amerikanische Popstar Justin Timberlake hat den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl ausgesprochen. Im Kurznachrichtendienst Twitter schrieb er: "Meine Gedanken und Gebete sind mit allen, die von diesem schrecklichen Vorfall in Manchester betroffen sind. Wir müssen besser werden. Wir müssen UNS LIEBEN."

Am frühen Dienstagmorgen ist das Gebiet rund um den Anschlagsort komplett gesichert.
Am frühen Dienstagmorgen ist das Gebiet rund um den Anschlagsort komplett gesichert.

Fotos: DPA

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