Junge Frau (22) fotografiert sich mit Freunden, dann passiert ein Unglück

New York - Es sollt eine ausgelassene, fröhliche Feier werden, doch sie endete in einem Drama: am Wochenende ist eine junge Frau (22) in New York von einem Dach eines Hauses gestürzt.

Reilly Hamilton (3.v.r.) stürzte vom Rooftop eines Hauses in Manhattan.
Reilly Hamilton (3.v.r.) stürzte vom Rooftop eines Hauses in Manhattan.  © Screenshot/Facebook/Morgan Peruzzi

Sie hatte zusammen mit einigen Freunden auf einem Rooftop in Manhattan gefeiert. Es war viel Alkohol und laute Musik im Spiel, die Party soll den ganzen Tag angedauert haben.

Gegen 20 Uhr am Samstag sei es dann zu dem schrecklichen Unfall gekommen: Als Reilly Hamilton gerade Fotos mit ihren Freunden schoss, stürzte sie plötzlich ab.

Fünf Etagen weiter unten krachte die Frau in ein enges, eingezäuntes Areal, in dem der Müll des Hauses entsorgt wurde. "Ich habe einen lauten Knall gehört, dann gab es Geschrei vom Rooftop des Hauses. Ich hatte im Kopf, es könnte jemand abgestürzt sein, aber dann dachte ich: 'Nein, das kann nicht sein'. Nach einem kurzen Moment der Stille rannten aber drei Frauen nach unten", berichtet eine Nachbarin, die Zeugin des Unfalls wurde der New York Post.

Eine andere Bewohnerin des Hauses beobachtete den Unfall sogar: "Sie fotografierte sich gerade mit Freunden, als sie herunterfiel", berichtete sie geschockte Nachbarin. Andere erklärten der Zeitung, dass Reilly in einem derart engen , eingezäunten Gebiet landete, dass sie durch das Apartment eines anderen Bewohners abtransportiert werden musste.

Die 22-Jährige (links) hatte mit Freunden auf dem Dach des Hauses gefeiert.
Die 22-Jährige (links) hatte mit Freunden auf dem Dach des Hauses gefeiert.  © Screenshot/Facebook/Morgan Peruzzi

Die 22-Jährige wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und dort operiert. Doch sie hatte "Glück im Unglück", denn sie lebt, ist bei Bewusstsein und hat für die Höhe, aus der sie abstürzte, "nur" ein gebrochenes Becken, einen gebrochenen Knöchel und einen gebrochenen Arm.

Nicht so glimpflich ging der Unfall Mitte April aus, bei den eine Studentin an der Fordham University in New York in den Tod stürzte. Sie entschied sich nach deinem Kneipenbesuch um drei Uhr, auf den Glockenturm des Unigeländes zu klettern und von oben Fotos von der New Yorker Skyline zu machen.

Mit gezückten Handy lief sie auf einem Steg über einen Schutthaufen und stürzte 12 Meter in die Tiefe. Sie schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und verstarb später im Krankenhaus.

Dieses Drama blieb Reilly und ihren Freunden erspart. Die Nachbarn hoffen, dass die junge Frau wieder ganz gesund wird und dass es ein Warnschuss für sie und ihre drei Mitbewohnerinnen war. Denn sie sollten seit ihrem Einzug im vergangenen Sommer das ganze Haus in Atem halten, oft das ganze Wochenende über Partys feiern.

Die Anwohner sind davon reichlich genervt und hoffen nun, dass sie Ausflüge auf das Rooftop ein Ende haben.